Neue Vertriebsstruktur: Ammerländer trennt Makler- und Kooperationsgeschäft

Foto: Ammerländer Versicherung
Das Vertriebsteam der Ammerländer Versicherung.

Die Ammerländer Versicherung ordnet ihren Vertrieb neu. Ab 2026 setzt der Versicherer auf klar getrennte Vertriebswege und stärkere regionale Präsenz. Ziel ist es, persönliche Nähe und Effizienz besser miteinander zu verbinden.

Die Ammerländer Versicherung stellt ihren Vertrieb zum Jahresbeginn 2026 neu auf. Nach strategischen Vorarbeiten im vergangenen Jahr folgt nun eine strukturelle Neuausrichtung, die auf mehr persönliche Nähe, klare Zuständigkeiten und effizientere Abläufe abzielt. Hintergrund sind veränderte Anforderungen im Vertrieb, eine zunehmende Digitalisierung und der anhaltend hohe Stellenwert persönlicher Erreichbarkeit.

Christian Buschkotte, Vorstand Vertrieb bei der Ammerländer Versicherung, beschreibt die Beweggründe für den Umbau: „Die Vertriebslandschaft verändert sich rasant. Die Anforderungen unserer Partner*innen werden differenzierter, die Digitalisierung gewinnt weiter an Bedeutung und gleichzeitig bleibt persönliche Erreichbarkeit ein zentraler Erfolgsfaktor.“ Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, stelle sich der Vertrieb organisatorisch neu auf.

Kern der Neustrukturierung ist die klare Trennung zwischen Maklervertrieb und Kooperationsvertrieb. Beide Bereiche erhalten eigene Verantwortlichkeiten und Führung, um gezielter auf die jeweiligen Partnerstrukturen eingehen zu können.

Maklervertrieb wird regionaler aufgestellt

Der Maklervertrieb umfasst künftig Maklerinnen und Makler, Verbünde, Maklerpools sowie Konsolidierer. Mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent ist er derzeit der stärkste Vertriebskanal der Ammerländer Versicherung. In diesem Bereich setzt das Unternehmen auf eine stärker dezentrale Organisation und baut die regionale Betreuung aus.

Geplant ist der Einsatz zusätzlicher regionaler Maklerbetreuerinnen und Maklerbetreuer. Ziel ist es, näher an den Vertriebspartnern zu sein, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und schneller darauf reagieren zu können. Die Leitung des Maklervertriebs übernimmt Kai Preuss.

Der Kooperationsvertrieb bildet künftig einen eigenständigen Bereich. Er umfasst Vergleichsplattformen, digitale Versicherungsmanager sowie Struktur- und Multikanalvertriebe und steht aktuell für rund ein Drittel des Vertriebsgeschäfts der Ammerländer Versicherung. Die Verantwortung liegt künftig bei Christian Wagner, der als zentraler Ansprechpartner für die dort angebundenen Partner fungiert.

Fokus auf Service, Steuerung und neue Kanäle

Ergänzend zur neuen Vertriebsstruktur bündelt die Ammerländer Versicherung Querschnittsthemen wie digitale Infrastruktur, Automatisierung und Partnermanagement in einem eigenen Bereich. Dieser firmiert unter „Steuerung und Partnermanagement“ und wird von Bernd Timmermann geleitet. Ziel ist es, Kunden- und Maklerzufriedenheit durch hohe Erreichbarkeit, transparente Prozesse und schnelle Abläufe weiter auszubauen.

Parallel dazu will der Versicherer auch den Direkt- und Affiliatevertrieb gezielt weiterentwickeln und ausbauen. Damit ergänzt die Ammerländer Versicherung ihre bestehenden Vertriebswege um zusätzliche Kontaktpunkte.


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Christian Buschkotte sieht in der neuen Struktur eine strategische Chance. Man wolle mit dieser neuen Struktur den Ansprüchen der Kunden und Partner noch besser gerecht werden. Zudem sehe man in der neuen Nähe eine große Chance für die Zukunft. Ziel sei es, die bestehende Positionierung weiter zu festigen und das Geschäft über die bisherigen Schwerpunkte in der Fahrrad- und Hausratversicherung hinaus auszubauen, so Buschkotte.

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