Zweitmarkt-Handel im Mai: Top-Fonds stürzt ab

Foto (KI): Cash./ChatGPT
Symbolbild (mit KI generiert).

Der Zweitmarkt-Handel mit Anteilen an bestehenden geschlossenen Fonds entwickelte sich im Mai seitwärts. Wenig Bewegung zeigten die Immobilienkurse bei geringem Handelsvolumen. Der Fonds mit dem höchsten Kurswert allerdings stürzte ab. Was der Grund dafür war.

Im abgelaufenen Mai wickelte die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG insgesamt 496 Transaktionen ab (Durchschnitt seit Jahresbeginn: 516 Transaktionen), teilt das Unternehmen mit. Mit nur 56,67 Prozent Anteil am Gesamthandel blieb dabei das Immobiliensegment deutlich hinter seiner üblichen Marktbedeutung zurück. Der Durchschnittskurs über alle Fonds zeigte sich mit 57,31 Prozent etwas erholt gegenüber dem Vormonat (53,37 Prozent), lag aber weiterhin unter dem Durchschnitt seit Jahresbeginn (60,86 Prozent).


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In der Assetklasse Immobilien blieben Einkaufszentren aus Deutschland und den USA weiterhin gefragt. Eine Ausnahme machte dabei nur die Star-Beteiligung der vergangenen Jahre, das Olympia EKZ: im letzten Jahr um die 1.000 Prozent gehandelt, ging es im Mai nach einer hohen Auszahlung bergab auf 652,50 Prozent. „Verkäufer werden trotzdem ihre Freude gehabt haben“, heißt es von der Fondsbörse.

Kursforderungen zu hoch

In fast allen anderen Subsegmenten des Immobilienmarktes zeigten sich die Kursforderungen als zu hoch, um echtes Käuferinteresse zu wecken, so die Fondsbörse. So kam es nur zu 257 Transaktionen (Vormonate: 328 Transaktionen beziehungsweise 468 Transaktionen). Dabei lag der Durchschnittskurs der abgeschlossenen Transaktionen mit 72,03 Prozent wieder etwas oberhalb des Mittels seit Jahresbeginn (69,42 Prozent).

„Deutlich munterer“ ging es bei den unter „Sonstige Beteiligungen“ zusammengefassten Assetklassen wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds zu. Sie bestritten mit 21,06 Prozent einen vergleichsweise hohen Anteil am Gesamthandel. Dabei blieben vor allem Bioenergie-Beteiligungen gefragt. Der Durchschnittskurs des Segments kletterte auf 41,07 Prozent (Vormonate: 32,21 Prozent beziehungsweise 34,08 Prozent).

Schiffsbeteiligungen nehmen weiter Fahrt auf

Der Handel mit Schiffsbeteiligungen nahm im Mai nach dem bereits guten Vormonat weiter an Fahrt auf. Dazu trug unter anderem bei, dass trotz der schweren Kriegsschäden am Terminal in Katar der Handel mit LNG Tanker-Beteiligung zu deutlich ermäßigten Kursen wieder in Gang kam, berichtet die Fondsbörse.

Insgesamt stieg die Anzahl der erfolgreichen Vermittlungen im Segment auf 147 (Vormonate: 111 Vermittlungen beziehungsweise 45 Vermittlungen). Der Durchschnittskurs zeigte sich mit 35,18 Prozent etwas erholt gegenüber dem Vormonat 27,14 Prozent), wenn auch immer noch deutlich unterhalb der längerfristigen Durchschnittskurse um die 50 Prozent.


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