Asuco-Zweitmarktfonds: Ausschüttungen bleiben auf hohem Niveau

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Paul Scholz, Asuco: "Seit Jahren konstant hohe Ausschüttungen."

Die Asuco Zweitmarktfonds haben für das Geschäftsjahr 2025 Ausschüttungen zwischen 5,25 und sieben Prozent vorgenommen. Nach Angaben des Unternehmens blieb auch der Nettoinventarwert des Portfolios weitgehend stabil. Parallel treibt die Unternehmensgruppe den Aufbau ihres Spezial-AIF-Geschäfts voran.

Die Fonds des Zweitmarktspezialisten Asuco haben ihre Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2025 vorgenommen. Nach Angaben der neuerdings unter dem Kürzel „azm“ agierenden Unternehmensgruppe erhielten rund 5.000 Anleger am 2. Juli 2026 insgesamt rund 12,3 Millionen Euro. Die Ausschüttungen lagen je nach Fonds zwischen 5,25 und sieben Prozent.

Wie das Unternehmen mitteilt, blieb auch die Bewertung des Portfolios weitgehend stabil. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Nettoinventarwert lediglich um 1,9 bis 2,6 Prozent. Die Nettoinventarwerte der Fonds lagen zum 31. Dezember 2025 zwischen rund 97 und 112 Prozent des Kommanditkapitals. Die Angaben beziehen sich auf die anfangs aufgelegten Asuco-Fonds, nicht auf die zuletzt emittierten Namensschuldverschreibungen der Serie „Zweitmarkt-Zins“.


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Paul Schloz, Geschäftsführer der Asuco, sieht mehrere Gründe für die Entwicklung. „Die Einkaufsvorteile des Zweitmarktes kombiniert mit einer breiten Streuung und der nahezu Vollvermietung des Portfolios sorgen dafür, dass die Asuco Zweitmarktfonds seit Jahren konstant hohe Ausschüttungen an die Anleger leisten können.“

Erster Spezial-AIF

Den Angaben zufolge spiegeln die Ergebnisse die Qualität der Investitionen wider. Trotz weiterhin niedriger Bewertungen einzelner Zielfonds an der Fondsbörse seien stille Reserven durch Liquidationen einzelner Zielfonds weiter aufgedeckt worden.

Dietmar Schloz, Gründer und Geschäftsführer der Asuco, verweist auf den ältesten Fonds der Reihe: „Anleger des Asuco 1 haben seit 2010 bereits Ausschüttungen in Höhe von circa 126 Prozent erhalten; gleichzeitig beträgt der NAV 112 Prozent des Kommanditkapitals.“ NAV ist das Kürzel für Net Asset Value, also der Nettoinventarwert.

Parallel baut die aus der Asuco-Gruppe hervorgegangene azm-Unternehmensgruppe ihr Geschäft mit geschlossenen Spezial-AIFs auf. Im Frühjahr 2026 wurde die Kapitalverwaltungsgesellschaft azm Investment GmbH gegründet. Paul Schloz, der auch Geschäftsführer bei azm ist, erklärt: „Mit dem azm Fonds 6 pro bietet die KVG aktuell ihren ersten Spezial-AIF an. Bereits in den nächsten Wochen wird mit dem azm Fonds 7 pro eine weitere Investmentmöglichkeit zum Mitvertrieb angeboten.“


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