Plattform Finexity mit kräftigem Wachstum in 2021

Finexity CEO Paul Huelsmann
Foto: Finexity
Paul Huelsmann, CEO von Finexity

Das auf Sachwerte wie Immobilien, Kunstwerke oder auch klassische Autos spezialisierte Fintech Finexity hat im Jahr 2021 die Anzahl der Projekte deutlich gesteigert und Assets in Höhe von insgesamt 11,5 Millionen Euro finanziert.

Das Hamburger Fintech Start-up nutzt die Blockchain Technologie, mittels derer die Assets digitalisiert und „tokenisiert“ werden. Dadurch sind für die Anleger Investitionen ab 500 Euro möglich. „Mit der Einführung der drei neuen Assetklassen Fine Wine, Diamanten und Classic Cars sind wir unserem Ziel, die Investitionen in Sachwertanlagen zu demokratisieren, einen großen Schritt näher gekommen“, so Paul Huelsmann, CEO von Finextity.

Die Erweiterung der Assetklassen habe den deutlichen Ausbau des Produktportfolios ermöglicht, heißt es in der Unternehmensmitteilung. „Von fünf Produkten Ende 2020 haben wir unser Portfolio auf 50 Produkte ausgebaut“, so Huelsmann. Insgesamt hat Finexity demnach im Jahr 2021 Sachwerte in Höhe von 11,5 Millionen Euro finanziert. Dazu zählten ein Wein des Weinguts Domaine de la Romanée-Conti, zwei seltene blaue Diamanten, ein Porsche 911 2.7 Carrera von 1975 sowie Skulpturen von Ai Weiwei, Jeff Koons und KAWS. „Zudem haben wir erstmalig eine Wohnimmobilie mit einem Gesamtvolumen von über 2,5 Millionen Euro sowohl durch Club-Deal- als auch Retail-Investoren innerhalb von drei Tage finanziert“, berichtet Huelsmann.

Eigener Sekundärmarkt

Das Unternehmen hat außerdem im Juni 2021 seinen eigenen Sekundärmarkt gelauncht. „Die monatliche indikative Bewertung der Assets bietet Anlegern maximale Transparenz, sodass sie Investitionsentscheidungen gut informiert treffen können“, so der CEO.

Mittlerweile nutzen den Angaben zufolge über 100 Vermögensverwalter und Finanzberater die Finexity-Plattform. In der zweiten Jahreshälfte lag der Fokus demnach auf der Erweiterung des „Open-Banking-Ökosystems“. Damit biete das Fintech eine „Whitelabel-Infrastruktur“ für geprüfte Emittentinnen und Vertriebe, insbesondere Banken und Vermögensverwalter, an.

Finexity ermögliche den Institutionen so einen effizienteren Zugang zu Kapital und den Vertrieben zu geprüften, token-basierten Finanzprodukten als One-Stop-Shop. „Bereits im ersten Quartal 2022 werden dank unserer Whitelabel-Lösung eine Vielzahl externer Marktplätze offiziell starten und erste Co-Platzierungen über multiple Marktplätze parallel stattfinden“, kündigt Huelsmann an. Er hat Finexity 2018 zusammen mit Henning Wagner gegründet. Heute hat das Unternehmen nach eigenen Angaben über 35 Mitarbeiter.

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