8. April 2014, 12:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Digitalisierung des Vertriebs kommt

Online-Kommunikation mit Kunden und Produktgebern wird künftig im Arbeitsalltag von Maklern eine immer größere Rolle spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts You Gov in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Adesso.

Studie: Digitalisierung im Vertrieb nur eine Frage der Zeit

Laut der You-Gov-Studie wird die digitale Kommunikation mit Versicherern und mit Kunden künftig eine größere Rolle im Makler-Alltag spielen.

Noch haben Online-Beratungstools eine geringe Akzeptanz unter Finanz- und Versicherungsmaklern, heißt es in der Studie. Dennoch werden demnach digitale Tools wie Vergleichsrechner oder Produktfilme bereits heute zur Vor- und Nachbereitung eines Beratungsgespräches genutzt. Während des Gesprächs bevorzugen die meisten Makler der Studie zufolge die klassische “Stift- und Papier-Beratung” zur Veranschaulichung.

Jüngeren beziehungsweise digital orientierte Maklerbüros schätzten demnach eine professionelle Internetseite mit Suchfunktionsoptimierung, Webinar-Angeboten zu aktuellen Finanz- und Versicherungsthemen sowie auch Co-Browsing-Tools als mindestens genauso wichtig ein wie den persönliche Kontakt. Gehe es um das Thema Laptops oder Tablets, so sehen Makler diese im Beratungsgespräch eher als Hürde zum Kunden, berichten die Studienautoren.

Digitale Kommunikation wird wichtiger

Zudem sei die Kommunikation mit Kunden über Programme wie “WhatsApp” oder “Skype” bei Weitem keine Unbekannte mehr. Auch wenn die zunehmende Digitalisierung bei Maklern einige Bedenken auslöst, werden der Studie zufolge speziell die Neuen Medien als gute Möglichkeit gesehen, die Kommunikation mit Kunden noch effizienter zu gestalten und den persönlichen Kontakt weiter zu stützen. Zudem wird es als wünschenswert angesehen, auf diese Art und Weise auch mit Versicherern zu kommunizieren, auch weil man sich davon schnellere Bearbeitungszeiten erhofft.

“Die digitale Kommunikation – sowohl mit Versicherern, als auch mit Kunden – wird zukünftig eine größere Rolle spielen”, erläutert Burkhard Herold, Bereichsleiter Consulting Insurance bei Adesso.”Die Beratung der Zukunft wird von einer zunehmenden Digitalisierung geprägt sein, ein Trend, der von jungen Maklern bereits aktiv verfolgt wird. Dies wird nicht als Konkurrenz zum persönlichen Kontakt gesehen, sondern als Ergänzung”, betont Herold weiter.

Auch Bedeutung und Nutzen von Maklerportalen werden demnach in Zukunft steigen. So können sich Makler der Studie zufolge vorstellen, auf diese verstärkt zurückzugreifen, wenn sich die bereits schon jetzt festgestellte, zunehmende Professionalisierung fortsetzt und einige zusätzliche Optionen den Mehrwert von Online-Portalen weiter steigen lassen.

Die Studie “Mehrwerte für Makler schaffen 2014” untersucht die Anforderungen der Makler in der Zusammenarbeit mit Kunden und Versicherern. In der 4. Durchführung seit 2008 wurden die wichtigsten Trends und Zukunftserwartungen auf Basis von qualitativen Forschungsmethoden herausgearbeitet. (jb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Nutzen der Digitalisierung für Makler:

    http://blog.fabis.de/2015/07/nutzen-der-digitalisierung/

    •Mehr Umsatz-Chancen
    •Sie gewinnen zeitliche und räumliche Unabhängigkeit
    •Neugeschäft aus Kundenstamm generieren
    •Akquise und Kundenbetreuung optimiert
    •Keine Termine mehr verpassen
    •Sie bauen ihr Netzwerk auf
    •Keine Suche mehr nach Anträgen, Verträgen Korrespondenz E-Mails
    •Bei Fremdverträgen erhöhte Chancen auf Neugeschäft
    •ABC Kunden sind leicht zu analysieren und zielgenau anzusprechen
    •Ihr Bestand wird zu ihrem Kapital
    •Provisionserwartungen kalkulieren
    •Bestandsprovisionen nachprüfen:
    •Kontrolle der von den Gesellschaften überwiesenen Provision
    •Stornohaftung exakt berechnen:.
    •Haftungsrisiken zuverlässig einschätzen

    Kommentar von Strätz — 29. Juli 2015 @ 15:12

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bayerische und Dela tun sich zusammen

Die Versicherungsgruppe Die Bayerische und die Dela Lebensversicherungen haben im Bereich der Risikolebensversicherung und der Einkommenssicherung eine exklusive Kooperation vereinbart.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Onlinehandel steuert 2019 auf Umsatzrekord zu

Der Onlinehandel steuert 2019 in Deutschland auf einen Umsatzrekord zu. Nach dem bisherigen sehr guten Verlauf werde für das gesamte Geschäftsjahr ein Wachstum von mindestens elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Recht

Arbeitsunfall? Grenzen der Unfallversicherung auf Firmenfeiern

Auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier sind die Beschäftigten grundsätzlich unfallversichert. Doch das gilt nur unter bestimmten Voraussetzungen.

mehr ...