Maklerpools: Mehr Partner, stagnierender Umsatz

Maklerpools und Verbünde haben zwischen 2012 und 2013 weitere Vertriebspartner gewonnen, so die aktuelle Maklerpool-Studie von Brunotte Konzept. Die Umsätze seien im gleichen Zeitraum hingegen stagniert.

Sabine Brunotte: “Kein Versicherer kann sich noch leisten, mit Maklerpools zu kooperieren, die es an Sorgfalt bei der Partnerwahl fehlen lassen.”

Zwischen 2012 und 2013 sei die Zahl der Vermittler bei den befragten Unternehmen um gut sechs Prozent auf 133.000 angestiegen, heißt es in der Studie.  Zu den Vertriebspartnern gehören demnach nicht nur Versicherungsmakler sondern auch Vermittler von Vertriebsorganisationen, Finanzmakler oder Financial Planner.

Bevor eine Anbindung stattfindet, haben Maklerpools und Verbünde laut der Studie in der Regel mehrere Prüfverfahren, denen sich potenzielle Vertriebspartner unterziehen müssen. Pflichtprogramm sei die Kontrolle der Registernummer. Zusätzlich führen demnach immerhin vier von fünf befragten Unternehmen mit den Kandidaten ein persönliches Gespräch, manchmal sogar vor Ort im Maklerbetrieb.

Maklerpools prüfen potenzielle Partner

Der Anteil derer, die Einblick in das AVAD-Register nehmen, ist der Studie zufolge noch höher. „Hier zeigen die gestiegenen Compliance-Anforderungen spürbar Wirkung“, erläutert Studienautorin Sabine Brunotte. Kein Versicherer könne sich noch leisten, mit Maklerpools zu kooperieren, die es an Sorgfalt bei der Partnerwahl fehlen lassen. Eine kontinuierliche Prüfung sei auch nach der erfolgten Anbindung erforderlich. „Insbesondere wenn der Pool nicht offenlegt, wer das Geschäft eingereicht hat, sollten Produktgeber sogar darauf bestehen“, empfiehlt Brunotte.

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Seite zwei: Stagnierender Umsatz

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