6. Juli 2016, 08:59
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Beraternachwuchs: Wie Millennials und Vertriebe zusammenfinden

So ergab eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Pricewaterhousecoopers, dass für 52 Prozent Karrierechancen und für 44 Prozent wettbewerbsfähige Gehälter besonders wichtig sind. Mit diesen Anforderungen starten die Millennials ins Berufsleben und tragen so zu einem Kulturwandel in der Arbeitswelt bei. Denn der Nachwuchsmangel verstärkt sich zusehends. Laut einer Analyse des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos AG werden bis zum Jahr 2030 rund fünf Millionen Arbeitskräfte in fast allen Branchen fehlen.

Unternehmen, die gut ausgebildete Millennials für sich gewinnen wollen, sollten Flexibilität, sinnvolle Aufgaben, Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten können. Der Fachkräftemangel wird sich früher oder später auch im Vertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten bemerkbar machen.

Work-Life-Balance ist den Millennials wichtig

Das Durchschnittsalter von Maklern und Mehrfachagenten liegt nach jüngsten Erhebungen bei über 50 Jahren. Die Berater der deutschen Finanzvertriebe sind mit Anfang 40 im Durchschnitt zwar jünger, die Unternehmen suchen dennoch schon jetzt nach geeignetem Nachwuchs. Sie kennen die Bedürfnisse der neuen Generation und wissen, dass sie diese erfüllen müssen, um den Kampf um die Talente für sich zu entscheiden.

Beraternachwuchs: Wie Millennials und Vertriebe zusammenfinden

Quelle: Zukunftsinstitut

“Beispielsweise mit flexiblen, selbstbestimmten Arbeitszeiten oder Angeboten zu einer lebensabschnittsgerechten Work-Life-Balance, die einerseits Kindererziehungszeiten berücksichtigt, aber auch die Pflege von Angehörigen”, erläutert Nancy Diesterweg, Abteilungsleiterin Recruiting beim Wieslocher Finanzdienstleister MLP. Nach Ansicht der von Cash. befragten Finanzvertriebe harmonieren die Erwartungen und Ansprüche der Millennials perfekt mit dem Beraterberuf.

Seite drei: Millennials wünschen sich flache Hierarchien

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