Vertrieb 2017: „Es geht ans Eingemachte“

2017 wird ein herausforderndes Jahr für Makler und Vermittler. Vor diesem Hintergrund wird das Engagement der Vermittlerverbände für ihre Mitglieder noch wichtiger. Cash.Online hat die drei großen Verbände AfW, BVK und VDVM gefragt, wo die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen werden.

Norman Wirth AfW
Norman Wirth, AfW: „Es zeigt sich mehr denn je, dass wir ein Grundethos – jenseits von Gesetz und Feigenblattkodex – brauchen, welches von Vertrauen und Moral getragen ist.“

Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.:

„Es geht schon ziemlich ans Eingemachte, wenn man sich anschaut, mit welcher Wucht die Regulierungswellen über die Branche kommen. 2017 wird für den AfW ein Jahr des harten Kampfes um die Interessen der unabhängigen Finanzdienstleister. Es zeigt sich mehr denn je, dass wir ein Grundethos – jenseits von Gesetz und Feigenblattkodex – brauchen, welches von Vertrauen und Moral getragen ist. Der AfW wird sich auch 2017 weiter dieses Themas annehmen.

Als Bundesverband der Vermittlerbranche werden wir zudem dafür kämpfen, dass Vermittler ein Umfeld haben, in dem sie ihre unabhängige und objektive Tätigkeit ausüben können. Die Begleitung der Umsetzung von IDD und Mifid II haben 2017 oberste Priorität.

Über den aktuell vorgelegten Entwurf des Umsetzungsgesetzes der IDD können sich bisher offensichtlich nur die Vertreter der Ausschließlichkeit und der GDV freuen. Kein Wunder.

Unabhängige Beratung und Vermittlung durch Versicherungsmakler und der Verbraucherschutz würden auf der Strecke bleiben, wenn der Entwurf am Ende so umgesetzt wird. Der vermeintliche Ansatz der Stärkung der Honorarberatung scheitert auf Kosten der Makler und der Kunden.“

Seite zwei: BVK: „Einführung einer Bürgerversicherung wäre unangemessen“

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