31. Oktober 2016, 08:45
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Wer gute Verkäufer will, braucht auch kreative Ideen

Führen heißt, andere erfolgreich zu machen. An den Fähigkeiten eines neuen Mitarbeiters können Sie noch gemeinsam arbeiten – an seiner Einstellung zum Job beißen Sie sich bestenfalls die Zähne aus. Die Limbeck-Kolumne

Wer gute Verkäufer will, braucht auch kreative Ideen

“Neue, originelle, ungewöhnliche Ideen für Kunden sind die Kür, die Spitzenverkäufer von guten Verkäufern unterscheidet.”

“Es gibt einfach keine guten Verkäufer mehr da draußen! Auf meine Stellenausschreibung melden sich nur Pfeifen!” Sie können sich nicht vorstellen, wie oft ich dieses Gejammer schon von Führungskräften in meinen Veranstaltungen gehört habe. Ganz ehrlich: Ich habe dafür nur ein müdes Lächeln übrig. Denn ich habe gerade erst mein Salesteam komplett neu aufgestellt.

Und ich hatte weder jetzt noch irgendwann in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten, neue Mitarbeiter zu finden. Natürlich ist der Konkurrenzkampf größer geworden. Und es passiert immer wieder, dass die echten Verkaufstalente von Headhuntern abgeworben werden. Doch wenn Sie deswegen gleich den Kopf in den Sand stecken, können Sie es direkt vergessen. Denn Ihre Einstellung zum Verkaufen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Performance Ihrer Mitarbeiter!

Nur wer ungewöhnliche Ideen hat, bindet seine Kunden

Kreativ? Stimmt, da war doch was… Jetzt mal Butter bei die Fische: Was tun Sie und Ihre Mitarbeiter, um Kunden langfristig an Ihr Unternehmen zu binden? Die meisten Verkäufer setzen in erster Linie auf Verlässlichkeit und Aufmerksamkeit. Für den Anfang ist das schon mal gut. Doch gut ist nicht sehr gut. Und nur mit einem “sehr gut” begeistern Sie selbst Ihre kritischsten Kunden langfristig. Topverkäufer nutzen kreative Ideen, um ihre Klienten immer wieder zu überraschen und zu begeistern.

Verlässlich, aufmerksam, erreichbar zu sein, Kundenwünsche zu erfüllen, das ist Pflicht. Neue, originelle, ungewöhnliche Ideen für Kunden sind die Kür, die Spitzenverkäufer von guten Verkäufern unterscheidet. Und mal ehrlich: Auch wenn Sie auf der Suche nach neuen Vertriebsmitarbeitern sind, tun Sie nichts anderes, als verkaufen. Legen Sie sich also entsprechend ins Zeug, damit Ihnen Talente statt Trantüten im Bewerbungsgespräch gegenübersitzen! Klar können Sie eine Stellenanzeige in der lokalen Tageszeitung und auf den einschlägigen Jobportalen schalten. Wundern Sie sich dann aber bitte nicht, wenn Sie auch nur 08/15-Bewerbungen erhalten.

Von Schneeschiebern und goldenen Hirschen

Mich hat auch schon mal ein Bewerber total aus den Latschen gehauen: Es klingelte an der Bürotür – war aber niemand da. Stattdessen stand ein Schneeschieber an die Wand gelehnt, an dem eine Bewerbung befestigt war mit der Aufschrift “Erst schaufeln, dann scheffeln!”. Wer mich kennt, weiß, dass es sich dabei um einen meiner Leitsprüche im Leben handelt. Das nenne ich mal gut gemacht, ich war direkt neugierig auf den Kerl und habe ihn zu einem Gespräch eingeladen.

Etwas ähnlich Cooles habe ich mal in Hamburg erlebt. Ich war früh morgens auf dem Weg durch die Stadt, als ich auf einmal dreißig kleine, goldene Hirsche auf dem Weg stehen sah. War mit meinem Kaffee vielleicht etwas nicht in Ordnung gewesen? Nein, alles super – die Hirsche standen wirklich da. Weihnachtsmarktzeit war auch noch nicht.

Seite zwei: Von Schneeschiebern und goldenen Hirschen

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1 Kommentar

  1. Guter Artikel! Ich würde noch ergänzen: Entscheidend ist die Persönlichkeit eines Verkäufers. Will er anderen helfen und ist er dafür bereit zu lernen und seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln? Skills kann er immer lernen, aber wenn die Persönlichkeit fehlt, wirds schwierig. Wenn die Persönlichkeit da ist, ist er auch kreativ. Das ist meine Erfahrung.

    Kommentar von Günter Heini — 3. November 2016 @ 09:22

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