9. Januar 2017, 08:51
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Leads generieren: Social Media als Sprungbrett

Um online erfolgreich Leads zu generieren, sollten Sie Ihre Anders-als-Andere-Kompetenz definieren und Ihre komplette Online-Strategie so spitz wie möglich auf diese Kompetenz hin ausrichten. Dies gilt insbesondere für Ihre Social-Media-Kommunikation.

Gastbeitrag von Jan Helmut Hönle, Coach und Vertriebsexperte

AAA-Kompetenz

“Bei Facebook ist es möglich festzulegen, dass Ihre Anzeige nur von denjenigen Zielgruppen gesehen wird, die Sie für relevant halten.”

Nutzen Sie die sozialen Medien und Netzwerke, um Interessenten zu Kunden zu entwickeln, indem Sie über Ihre spezifischen Beratungsschwerpunkte und Ihre individuellen Kompetenzen, Ihre sogenannten Anders-als-Andere-Kompetenzen (AAA), informieren.

Profile professionell aufbauen

Um Leads zu generieren, sollten Sie Ihre jeweiligen Profile professionell aufbauen, ständig aktualisieren und Ihre AAA-Positionierung in den Fokus rücken.

In den sozialen Netzwerken ist es zum Beispiel möglich, dass Interessenten über Chat-Module Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Damit dies geschieht, ist es richtig und wichtig, Ihr Profil etwa bei Facebook mit einschlägigem Content zu verknüpfen.

Ein E-Paper mit den “Zehn wichtigsten Anlagehinweisen in Niedrigzinsphasen” erregt Aufmerksamkeit, belegt Ihre Kompetenz und motiviert Interessenten, sich mit Ihren Inhalten zu beschäftigen und Ihre Homepage zu besuchen.

Werbeanzeige über Facebook

Vielleicht nutzen Sie die Option, gezielt mit einer Werbeanzeige Interessenten anzusprechen. Bei Facebook ist es möglich festzulegen, dass Ihre Anzeige nur von denjenigen Zielgruppen gesehen wird, die Sie für relevant halten.

Sie können die Zielgruppen nach Standort, Alter, Interessen und anderen Kriterien auswählen. Die beispielhafte Positionierung “Finanzanlagen Besserverdienende Generation 50plus” bietet dazu genügend Ansatzpunkte.

Xing und LinkedIn nutzen

Mit Einschränkung dürfte für Ihr Lead-Management Ihre Präsenz bei den seriösen Business-Netzwerken sinnvoll sein. Xing und LinkedIn werden zunehmend genutzt, um Geschäftskontakte zu pflegen oder sogar aufzubauen.

Wiederum kann der Interessent von Ihrem Profil auf Ihre Homepage gelangen, um dort per Terminkalender oder Anruf Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Die sozialen Medien und Netzwerke werden von Finanzdienstleistern und Versicherern viel zu selten und zu unprofessionell genutzt.

Autor Jan Helmut Hönle ist Geschäftsführer der HÖNLE.training GmbH. Er hat sich darauf spezialisiert, Unternehmer, Entscheider, Finanzdienstleister und Versicherer dabei zu unterstützen, die Video- und Online-Beratung in ihre Unternehmens- und Vertriebsstruktur zu integrieren. Sein Buch “Online beraten und verkaufen” erscheint 2017 bei Springer Gabler in einer überarbeiteten Auflage.

Foto: Monika Tomczyk

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