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29. März 2017, 08:56
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Der geschlossene Fonds ist tot – es lebe der geschlossene Fonds!

Schon häufig wurden geschlossene Fonds abgeschrieben, sie haben sich aber immer wieder in den Markt zurückgekämpft. Kommt es nun zu einer erneuten Wiederbelebung?

Gastbeitrag von Susanne Maack, Deutsche Makler Akademie (DMA)

geschlossene Fonds

“Eine Neubelebung der Anlage ist inzwischen nicht nur aus mangelnden Alternativen wegen des niedrigen Zinssatzes am Kapitalmarkt zu spüren, sondern auch weil die Immobilie über dieses Vehikel für den einen oder anderen Privatanleger wieder interessant wird.”

Während der Finanzmarktkrise und in den Jahren danach hat das Image von geschlossenen Fonds sehr gelitten.

Schiffsbranche von Finanzkrise betroffen

Vor allem die Schiffsbranche – und ganz besonders die Container-Schifffahrt – war betroffen, die ja vor der Finanzkrise einen sehr starken Zuspruch von Privatinvestoren erhielt. Was hier mit einer finanziellen Beteiligung “unternehmerisches” Risiko bedeutet, haben dann gerade diese Zeichner zu spüren bekommen.

Nachdem nunmehr auch der geschlossene Fonds der Finanzmarktregulierung unterliegt, gelten neue verschärfte Regeln auf Ebene der Initiatoren des Produktes, insbesondere für Publikumsfonds, und auch für den Vertrieb.

Dieser muss sich den Regeln des Wertpapierhandelsgesetzes beziehungsweise der Finanzanlagenvermittlungsverordnung unterwerfen. Damit ist für den Privatkunden zumindest schon einmal sichergestellt, dass er über die Chancen und Risiken sowie die Kostenstruktur des Produktes aufzuklären ist.

Neubelebung geschlossener Fonds

Eine Neubelebung der Anlage ist inzwischen nicht nur aus mangelnden Alternativen wegen des niedrigen Zinssatzes am Kapitalmarkt zu spüren, sondern auch weil die Immobilie über dieses Vehikel für den einen oder anderen Privatanleger wieder interessant wird.

Aber auch hier braucht der Anleger einen Berater, der sich mit dem Produkt auskennt, das passende für den Kunden findet und vor allem über die Besonderheiten aufklären kann – denn diese Produktgattung ist nicht für jeden Kunden geeignet. Vor allem die fehlende Handelbarkeit muss genügend Aufmerksamkeit erfahren, ebenso die Möglichkeit des Totalverlustes, der bei einer “kleinen Unternehmung” immer eintreten kann.

Seite zwei: Plausibilität des Businessplans prüfen

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2 Kommentare

  1. Da ja in den KIIDs die Verlustmöglichkeit von 100 % an erster Stelle stehen muss (wie heute berichtet wird), ist der themenzentrierte Produktverkauf zu >90 % tot. Wohl dem, der seinen Beratungsmehrwert gegen Honorar verkaufen kann, denn sonst sind zeitnahe Einnahmen nicht mehr zu erwarten.

    Kommentar von Frank L. Braun — 31. März 2017 @ 11:34

  2. Eine Neubelebung ist mitnichten zu spüren. Die Scope-Zahlen sprechen da eine andere, deutliche Sprache.

    Kommentar von Gerd Johannsen — 30. März 2017 @ 10:02

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