Anzeige
Anzeige
13. August 2018, 11:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Pfandbriefbank bleibt vorsichtig – Aktie unter Druck

Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) tritt nach einem starken ersten Halbjahr auf die Euphoriebremse. Konzernchef Andreas Arndt rechnet mit einem steigenden Wettbewerbsdruck, der auf die Profitabilität im Neugeschäft drückt.

Deutsche Pfandbriefbank bleibt vorsichtig – Aktie unter Druck

An der Börse wurden die Zahlen und der vorsichtige Ausblick der Pfandbriefbank mit Skepsis aufgenommen.

“Mit Blick auf die erwartete Entwicklung der gewerblichen Immobilienfinanzierungsmärkte bleiben wir vorsichtig”, sagte Arndt bei der Vorlage der detaillierten Zahlen für das erste Halbjahr am Montag.

Die Bank bleibe bei den Erwartungen für das Zinsergebnis, den Verwaltungsaufwand und den Risikokosten bei ihren bisherigen, konservativen Annahmen.

Die Aktie gab zu Handelsbeginn deutlich nach, was aber vor allem auf die Schwäche des Sektors infolge der Türkei-Krise zurückzuführen ist. Für die Bank sei dies kein Problem, da sie weder ein direktes Lira- noch ein Länderrisiko hat, so Arndt bei einer Telefonkonferenz.

Operatives Geschäft treibt Gewinnprognose hoch

Insgesamt betrachtet er die Entwicklung dort aber natürlich gespannt – vor allem die Auswirkungen auf andere umgrenzende Länder und die möglichen Folgen für die gesamte Wirtschaft müsse man genau im Blick haben.

Die PBB hatte Anfang Juli bereits die Eckdaten für die ersten sechs Monate vorgelegt und dabei auch die Prognose für den Gewinn vor Steuern im laufende Jahr um 25 Millionen auf 175 bis 195 (2017: 204) Millionen Euro erhöht.

Grund dafür war ein gutes operatives Geschäft sowie ein Sondereffekt durch einen nachträglichen Anspruch aus der Abwicklung der österreichischen Skandalbank Heta, von der die PBB Schuldtitel in dreistelliger Millionenhöhe gehalten hatte.

Weniger Neugeschäft als im letzten Jahr

In den ersten sechs Monaten steigerte die Bank den Gewinn vor Steuern um 18 Prozent auf 122 Millionen Euro. Das Ergebnis fiel damit um zwei Millionen Euro höher aus als noch Anfang Juli angekündigt.

Unter dem Strich stand ein Ergebnis von 99 Millionen Euro und damit 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Erträge legten dank eines deutlich höheren Ergebnisses im Zinsgeschäft um vier Prozent auf 232 Millionen Euro zu.

Beim Neugeschäft rechnet Arndt im laufenden Jahr weiterhin mit einem Wert zwischen 10 und 11 Milliarden Euro – und damit etwas weniger als 2017. Die Bank hält sich im Zweifel bei Neugeschäft weiter zurück, wenn es nicht profitabel genug oder zu risikoreich ist.

Seite zwei: “Qualität weiter vor Quantität”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Knapp bei Kasse: So lässt sich bei Versicherungen sparen

Das Auto kommt nicht durch den TÜV, beim Zahnarzt wird ein hoher Betrag fällig für Zahnersatz – und dann steht Weihnachten vor der Tür. Auch bei dem cleversten Sparfüchsen kann es knapp in der Kasse werden. Gerade Versicherungen bieten einiges Sparpotenzial, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren, wie eine aktuelle Tippliste der Gothaer zeigt.

mehr ...

Immobilien

Berlin: Temporäres Wohnen ist “Everybody’s darling”

Der Markt für temporäres Wohnen in der Bundeshauptstadt verändert sich. Immer mehr internationale Investoren und Betreiber sowie neuentwickelte Konzepte bilden aktuell die relevantesten Trends.

mehr ...

Investmentfonds

DVAG: Warum sind die Deutschen solche Aktienmuffel?

Was die Geldanlage angeht gehen die Deutschen lieber auf Nummer sicher und investieren größtenteils in vermeintlich sichere Geldanlagen wie Sparbücher, Tagesgeld- und Festgeldkonten, die kaum bis keine Zinsen bringen. Warum ist das so?

mehr ...

Berater

Künstliche Intelligenz: 5 Trends die 2019 bestimmen

Künstliche Intelligenz (KI) wird auch 2019 eine maßgebliche Rolle spielen. Die IntraFind Software AG ist Spezialist für Enterprise Search und Natural Language Processing; das Unternehmen bietet Produkte für die unternehmensweite Suche sowie Textanalyse an, die auch auf KI und modernsten Machine-Learning-Verfahren basieren. Welche fünf KI-Trends das kommende Jahr besonders prägen werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Position der Staates als Erbe gestärkt

Wenn der Staat das Erbe eines Gestorbenen ohne Angehörige antritt, muss er für Hausgeldschulden einer Wohnung in der Regel nur mit der Erbmasse haften. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Freitag in einem Fall aus Sachsen.

mehr ...