RAG-Stiftung steigt bei Pfandbriefbank ein

Die Essener RAG-Stiftung ist bei der Deutschen Pfandbriefbank als neuer Großaktionär mit im Boot. Die für die Finanzierung der dauerhaften Folgekosten des Steinkohlebergbaus zuständige Stiftung hält nun 4,5 Prozent an dem Unternehmen. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der Bund sich aus dem Institut nahezu komplett zurückgezogen hat.

Knapp drei Jahre nach dem Börsengang der Pfandbriefbank reduzierte die HRE den Anteil auf 3,5 Prozent.

Die Pfandbriefbank war im Jahr 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) hervorgegangen. Knapp drei Jahre nach dem Börsengang der Pfandbriefbank reduzierte nun die HRE – und damit der Bund – den Anteil von zuvor einem Fünftel über ein beschleunigtes „Bookbuilding“-Verfahren auf 3,5 Prozent. Laut der Mitteilung hatte dabei ein „langfristig orientierter institutioneller deutscher Investor“ 4,5 Prozent der Anteile erworben. Nun dürfte das Rätsel um dessen Identität gelüftet sein.

Noch keine Stellungnahmen

Bei der Pfandbriefbank und der RAG-Stiftung war am Freitag zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die RAG-Stiftung ist auch Mehrheitsaktionär beim Spezialchemiekonzern Evonik und größter Anteilseigner der Immobiliengesellschaft Vivawest. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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