17. September 2018, 13:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Identitätsprüfung: Banken brauchen innovative Partner aus der FinTech-Branche

FinTech-Investitionen sind auf einem Allzeithoch: laut KPMG wurden 57,9 Mrd. US-Dollar in 875 FinTech-Finanzierungen investiert – eine symbolträchtige Zahl, die umso mehr aufzeigt, dass der Bankensektor vor einem grundlegenden Wandel steht.

Gastbeitrag von Frank Stefan Jorga, WebID Solutions GmbH

Identitätsprüfung: Banken brauchen innovative Partner aus der FinTech-Branche

Frank Stefan Jorga: “Die deutsche FinTech-Landschaft muss noch selbstbewusster werden.”

Die Digitalisierung macht auch vor den Geldhäusern nicht halt. Kundenbedürfnisse ändern sich, Banken müssen heute zum Beispiel einen Kredit online in Minutenschnelle auszahlen können und trotzdem die Identität des Kunden zweifelsfrei feststellen, und zwar auf der Basis amtlicher Ausweisdokumente und durch Sichtprüfung.

Ohne eine einfache und schnelle Online-Lösung wäre das überhaupt nicht möglich. Daher müssen auch Finanzinstitute ihr Geschäft neu ausrichten und Kooperationen mit Anbietern solcher Technologien eingehen.

Deutsche Branche muss selbstbewusster werden

Als FinTech-Unternehmen sehen wir uns als Teil dieses Wandels. Mit kundenorientierten Technologien, wie dem kontaktlosen Bezahlen oder dem Video-Ident-Verfahren, können Nutzer sofort und sicher Zahlungen tätigen beziehungsweise Verträge abschließen.

Doch die deutsche FinTech-Landschaft muss noch selbstbewusster werden. Es ist Zeit, in Boommärkte wie China mit Hongkong, den Mittleren Osten, Kanada und Indien zu expandieren und die erfolgreichen Technologien “made in Germany“ – ähnlich wie die FANG-Unternehmen – in die Welt hinaus zu tragen.

Wir haben bereits damit begonnen – und angefangen, Standorte im Silicon Valley und New York zu etablieren und diese Schritte in die Tat umzusetzen.

Seite zwei: FinTechs profitieren von europäischen Sicherheitsanforderungen

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Versicherer aus Liechtenstein verliert die Geschäftserlaubnis

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein hat den Versicherungsbestand des liechtensteinischen Lebensversicherers Sikura Leben AG mit sofortiger Wirkung auf die liechtensteinische Quantum Leben AG übertragen. Außerdem wurde der Sikura Leben AG die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb entzogen.

mehr ...

Immobilien

“German Angst” – deutsche Sehnsucht nach Krisen

Trotz positiver Rahmenbedingungen werden düstere Prognosen gepflegt und „German Angst, das Gespenst der Wohnfühlgesellschaft geht um. Dabei gibt es gerade in der Immobilienbranche keinen Grund für Pessimismus – angesichts  eines beispiellosen Wertzuwachs mit Immobilien seit Jahrzehnten. Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen, Prinz von Preussen Grundbesitz AG.

mehr ...

Investmentfonds

Zentralbank-Antibiotikum verliert an Wirkung

Die Kapitalmärkte liegen im Schatten des Coronavirus, Die niedrigen Zinsen der Notenbanken können die Lage aber offensichtlich auch nicht mehr kitten. Ein Kommentar von David Wehner, Senior Portfoliomanager bei der Do Investment AG.

mehr ...

Berater

BaFin untersagt zwei weitere Online-Handelsplattformen

Die Finanzaufsicht BaFin hat gegenüber einem Unternehmen aus Großbritannien und einem Anbieter aus Bulgarien die Einstellung bestimmter Online-Angebote an deutsche Kunden angeordnet. Sie warnt zudem erneut vor der “Vielzahl von potenziell unseriösen Handelsplattformen”.

mehr ...

Sachwertanlagen

Thomas Lloyd startet Solarprojekt in Indien

Der Asset Manager ThomasLloyd gab heute bekannt, dass das Beteiligungsunternehmen des Unternehmens SolarArise India Projects Private Limited („SolarArise“) Jakson Limited den ersten Teil einer Baufreigabe (Notice to Proceed, NTP) für den Baubeginn des neuen 75-MW-Solarkraftwerks in Uttar Pradesh erteilt hat.

mehr ...

Recht

Gericht: Paypal-AGB mit 80 Seiten nicht zu lang

Auch wenn die Geschäftsbedingungen von Paypal ausgedruckt mehr als 80 Seiten lang sind – das macht sie nach einem Gerichtsbeschluss nicht automatisch zu lang und unwirksam. Deutsche Verbraucherschützer erlitten mit der Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln auch in zweiter Instanz einen Rückschlag in ihrem Kampf für überschaubare Nutzungsregeln. (Az. 6 U 184/19)

mehr ...