AfW-Vermittlerbarometer: CDU verdrängt FDP als stärkste Kraft

Wenn es nach den Vermittlern ginge, würde es eine schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin geben.

Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat mal wieder die Sonntagsfrage gestellt: Welche Partei würden die Vermittler wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? Dabei kommt die CDU erstmals seit zwölf Jahren mit 37 Prozent auf den Spitzenplatz – gefolgt vom bisherigen Dauersieger FDP mit 30 Prozent.

Auch bei den Grünen unterscheidet sich das Wahlverhalten der Vermittler laut AfW deutlich von anderen, repräsentativen Umfragen: Hier erreichen Bündnis90/Die Grünen nur 10 Prozent. Drittstärkste Kraft ist wie im Vorjahr die AfD mit 11 Prozent, die SPD scheitert bei den Vermittlern mit 4 Prozent an der 5-Prozent-Hürde.

Die CDU habe sich in der vergangenen Legislaturperiode massiv gegen den Provisionsdeckel gestellt und sich auch deutlich gegen eine Bafin-Aufsicht für 34f-Vermittler positioniert – das sei eine mögliche Erklärung für den Spitzenplatz der CDU, so der AfW.

„Eine Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP würden wir sehr begrüßen, denn dann könnten wir in eine aktive und positive Gestaltung der regulatorischen Rahmenbedingungen übergehen und somit endlich den Verhinderungsmodus verlassen, der uns immer wieder zwingt, gegen ideologisch motivierte Regulierungsvorhaben anzukämpfen“, kommentierte AfW-Vorstand Frank Rottenbacher das Umfrageergebnis.

Am 13. AfW-Vermittlerbarometer haben im November 1.250 Vermittler online teilgenommen, davon waren 47 Prozent AfW-Mitglieder.

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