16. Dezember 2009, 15:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Private-Equity-Fonds sind angezählt, aber noch im Rennen

MPC weist als einer der wenigen Initiatoren diese zentrale Kennzahl, die auch als TVPI (Total Value to Paid In) bezeichnet wird, auf Anlegerebene aus. Die Offenheit ist lobenswert, die bisherigen Ergebnisse indes sind mager. Denn auch die Fonds zwei bis sieben liegen lediglich bei einem TVPI zwischen 66 und 92 Prozent der Einlage.

Der zuständige MPC-Geschäftsführer Axel Jensen dazu: „Die Performance der Fonds ist im Vergleich zur Entwicklung äquivalenter Anlagen in Aktienfonds im gleichen Zeitraum zufriedenstellend, auch wenn sie nicht den Erwartungen von damals entsprechen.“

D Rteh Ppner1-127x150 in Private-Equity-Fonds sind angezählt, aber noch im Rennen

Dörte Höppner, BVK

Besser gefahren sind die Anleger des ersten Private-Equity-Fonds, den die BVT zusammen mit dem Manager CAM aus Köln im Jahr 2000 aufgelegt hat – zumindest bisher. Die Leistungsbilanz weist für den von vornherein mit einer Laufzeit bis 2012 (plus/minus zwei Jahre) geplanten Fonds per Ende 2008 einen TVPI auf Anlegerebene von 111 Prozent aus. Um die angestrebte zweistellige Rendite zu erreichen, müsste der Wert der noch im Portfolio vorhandenen Unternehmen jedoch geradezu explodieren.

Staatliche Stütze als Ausweg?

Hilfe für die Wagniskapitalisten könnte ausgerechnet vom Staat kommen: Die Regierungsparteien haben das im Koalitionsvertrag vereinbart. „Wir sind zuversichtlich, dass die schwarz-gelbe Regierung ihre Zusage einhält, die deutsche Private-Equity-Branche durch verbesserte Rahmenbedingungen zu stärken. Uns geht es dabei weder um Steuergeschenke noch um Subventionen, sondern um die Schaffung eines einheitlichen Kapitalmarktrahmens. Es muss endlich ein  Private-Equity-Gesetz auf den Weg gebracht werden – übrigens ein Ziel, das sich schon die große Koalition auf die Fahnen geschrieben hatte“, so BVK-Geschäftsführerin Dörte Höppner.

Offenbar haben Union, SPD und FDP begriffen, wie wichtig privates Eigenkapital für die deutsche Wirtschaft ist. Franz Müntefering hat mittlerweile die politische Bühne mitsamt seiner Heuschrecken-Phobie verlassen.

Fotos: BVK, HMW, BVZL

Das gesamte Angebot aktueller Private-Equity-Fonds finden Sie hier

Weiter lesen: 1 2 3 4

1 Kommentar

  1. To-the-point post. Here are couple thoughts. What excites me is that positive changes are emerging for the US private equity industry in comparison to 2009-2010, supported by increased valuations and conditions in the capital markets. The private equity industry has not been immune to the affects of the struggling economy, as last couple years results demonstrated, but performance to date in 2011 has been promissing. Opportunities abound in the current environment offering ample investor capital to deploy, as well as evidence that some of the best performing PE vintage returns, historically, were made near the bottom of the cycle.

    Kommentar von allen ellis — 23. Februar 2011 @ 18:52

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Getsafe-Chef Wiens: “Insurtechs sind krisenfest”

In der vergangenen Woche ist das US-amerikanische Insurtech Lemonade an die Börse gegangen, das Versicherungen per Smartphone-App anbietet. Der Aktienwert hat sich binnen 24 Stunden verdoppelt, die Bewertung des Unternehmens lag kurzfristig bei über vier Milliarden Dollar. Für Christian Wiens, CEO und Gründer des Wettbewerbers Getsafe, ist dies “ein positives Signal”.

mehr ...

Immobilien

Cash.EXTRA Wohngebäude-Versicherung: Schutz vor Extrem-Risiken

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. Egal ob Haus oder Wohnung. In beidem stecken erhebliche Werte. Daher sollte der Versicherungsschutz für Haus und Wohnen eigentlich essenziell sein, ist es aber bei Weitem nicht. Mit welchen Herausforderungen Versicherer und Assekuradeure zu kämpfen haben, zeigt das Cash.Extra Wohngebäudeversicherung mit Domcura-Produktvorstand Rainer Brand, Thomas Nairz, Hauptbevollmächtigter bei Iptiq Deutschland und Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Allgemeine.

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: USA oder Europa – welche Kapitalmärkte erholen sich schneller?

Die Corona-Pandemie hat die Finanzmärkte dies- und jenseits des Atlantiks nach wie vor fest im Griff. Mit sorgenvollem Blick schauen Anleger auf die Kapitalmärkte in Europa und den USA. Cash. sprach mit Michael Blümke, Lead Portfolio Manager des Ethna-AKTIV, über die gegenwärtig prekäre Situation und welche Märkte Investoren in den Fokus nehmen sollten.

mehr ...

Berater

Wenn das Smartphone zur Versicherungszentrale wird

Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur sechs Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...