17. Februar 2010, 12:07
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OPS setzt antizyklische Blind-Pool-Strategie fort

Das Hamburger Emissionshaus Ocean Partners Shipping (OPS) begibt sich wieder auf Schnäppchenjagd auf den Schifffahrtsmärkten. Nach Einschätzung des Initiators ließen sich derzeit selbst neuwertige Schiffe mit Preisabschlägen von rund 50 Prozent oder 20 Prozent unter den Herstellungskosten der Werften erwerben. Die neue Offerte OPS Ocean Partner Shipping Invest 3 will rund 25 Millionen US-Dollar bei Anlegern einwerben, um sie in unterbewertete Containerschiffe mittlerer Größe zu investieren.

Containerschiff1-128x150 in OPS setzt antizyklische Blind-Pool-Strategie fort

„Ein günstigerer Einstiegszeitpunkt ist kaum vorstellbar“, ist sich Hans-Jürgen Kaiser-Blum, geschäftsführender Gesellschafter von Ocean Partners Shipping, sicher. Die Strategie seines neuen Fonds sieht vor, das niedrige Preisniveau für Investitionen in mittelgroße Containerschiffe zu nutzen, diese zu betreiben und künftige Marktchancen für die Weiterveräußerung wahrzunehmen.

Seiner Einschätzung nach würden Containerschiffe der Größenklasse 1.000 TEU bis 3.500 TEU von dem erwarteten Wachstum der Weltwirtschaft und dem Containerumschlag in besonderem Maße profitieren. Seit Oktober 2008 würden kaum Neubauaufträge für Containerschiffe dieser Größenordnung erteilt. Ganz im Gegenteil, denn im gleichen Zeitraum wurden dem Markt mehr Schiffe durch Verschrottung entzogen, als in den letzten fünf Jahren zuvor. Beide Faktoren könnten bei einer Marktbelebung zu einer Verknappung der Tonnage und damit zu einem Anstieg der Charterraten und der Schiffspreise führen.

Das Fondskonzept sieht vor, das eingesammelte Kapital vornehmlich in unterbewertete Containerschiffe und nachrangig in Co-Investitionen sowie Beteiligungen an bereits bestehenden Schiffsgesellschaften zu investieren. Mögliche Preissteigerungen sollten baldmöglichst für die Weiterveräußerung der Schiffsbeteiligungen genutzt werden. Über die geplante Laufzeit von maximal zehn Jahren kalkuliert der Initiator im Mid-Case-Szenario Mittelrückflüsse zwischen 187 und 242 Prozent der Einlage.

Anleger können sich ab einem Betrag von 25.000 US-Dollar beteiligen. Ein Agio wird nicht erhoben. (af)

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