HCI bleibt im ersten Quartal unter Vorjahresniveau

Das börsennotierte Hamburger Emissionshaus HCI Capital hat verhaltene Ergebnisse für das erste Quartal 2011 präsentiert. Umsatz und Platzierungsleistung sind rückläufig, das Konzernergebnis ist ins Minus gedreht. 

HCI-Vorstandschef Dr. Ralf Friedrichs
HCI-Vorstandschef Dr. Ralf Friedrichs

Das im Auftaktquartal neu platzierte Eigenkapital beträgt 12,5 Millionen Euro und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 17,9 Millionen Euro.

Inklusive Eigenkapitalinvestments in Bestandsfonds beläuft sich das Ergebnis auf 21,3 Millionen Euro nach 38,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Der Umsatz sank im Berichtszeitraum von 10,1 auf 8,8 Millionen Euro und das operative Ergebnis (Ebit) von plus 0,7 auf minus 0,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern liegt mit 1,7 Millionen Euro im negativen Bereich, nachdem im Vorjahr noch ein Plus von 1,4 Millionen Euro verzeichnet wurde.

Trotz der Aufhellung der gesamtwirtschaftlichen Lage habe sich der Markt für geschlossene Fonds in den ersten drei Monaten 2011 noch verhalten entwickelt, so HCI. Auch im Gesamtmarkt würden die Ergebnisse teilweise deutlich unter Vorjahresniveau liegen. Diese Einschätzung wird durch die Branchenstatistik des VGF bestätigt.

Zudem weist HCI darauf hin, dass sich der Bedarf an Eigenkapital für Bestandsfonds gegenüber dem Vorjahresquartal von 20,8 auf 8,8 Millionen Euro merklich verringert habe. Diese Investitionen betreffen vor allem angeschlagene Schiffsfonds und haben in der Regel Sanierungscharakter.

Im zweiten Quartal will das Emissionshaus mit neuen Produkten wie dem Immobilienfonds Berlin Airport Center oder der Schiffsbeteiligung JPO Leo den Vertrieb ankurbeln. (hb)

Foto: HCI Capital

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