KGAL bietet weiteren Bulker mit Bareboat-Chartervertrag an

Anleger des neuen Fonds SeaClass 10 aus dem Grünwalder Emissionshaus KGAL beteiligen sich an dem Schüttgutfrachter „MV Fearless I“, der bis Mitte 2015 über eine Bareboat-Charter beschäftigt ist. Auch sonst könnten Anleger und Vertriebe ganz „fearless“ sein, denn das Fondskonzept sei besonders sicher, so der Initiator.

KGAL_SeaClass10Es ähnelt sehr dem des Vorgängerprodukts SeaClass 9, das in das Schwesterschiff „MV Coal Age“ investiert und seit Anfang Dezember 2010 in Vertrieb ist. Auch dieser Panamax-Bulker wurde im Jahr 1997 abgeliefert und soll zu Ende Juni dieses Jahres von der Fondsgesellschaft übernommen werden. Den Kaufpreis gibt der Initiator mit 26,24 Millionen US-Dollar an. Wie beim Vorgängerprodukt wird auch dieses Schiff bis Juli 2015 über einen sogenannten „Bareboat-Chartervertrag“ von dem Unternehmen Bird Acquisition Corp., Marshall Islands, einer Tochtergesellschaft der Excel Maritime Carriers Ltd. genutzt. Dabei trägt der Charterer die laufenden Betriebskosten des Schiffes und die damit verbundenen Risiken sowie alle weiteren Ausgaben. Gegen einen Ausfall des Charterers hat sich die KGAL eigenen Angaben zufolge über eine Tochtergesellschaft der Munich Re bis Ende 2012 teilweise abgesichert: Sie übernimmt im Versicherungsfall bis zu einem Jahr einen Großteil der Charterraten.

Weitere Sicherheit erhalte die Offerte durch die Beteiligung der AL Ships GmbH, die ein Viertel der Investitionssumme übernimmt. US-Dollar an der Fondsgesellschaft. Das Unternehmen ist ein Joint Venture des Emissionshauses KGAL und der auf der Isle of Man ansässigen V.Ships-Gruppe. Letztere zählt nach Angaben des Initiators zu den führenden unabhängigen Schiffsmanagern der Welt und betreut eine Flotte von mehr als 1.000 Schiffen. Konzeptionsgemäß soll das Assetmanagement sowie die wirtschaftliche und technische Betreuung des Frachters der AL Ships GmbH obliegen, während die V.Ships-Gruppe für die Vermarktung des Schiffes verantwortlich zeichnen wird. In puncto Ausschüttungen/Entnahmen soll sie dennoch erst nach den Privatinvestoren bedacht werden.

Die können sich ab 15.000 US-Dollar plus drei Prozent Agio beteiligen und sollen rund 9,15 Millionen US-Dollar (exklusive Agio) an Eigenkapital zum Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 29,5 Millionen US-Dollar beisteuern. Bis zum Ende des Prognosezeitraums im Juni 2022 sollen sie kumuliert 165 Prozent der Einlage nach Steuern erhalten. (af)

Foto: KGAL

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