26. Juli 2011, 15:36
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Nordcapital bringt Sachwertportfoliofonds mit Spezialauftrag

Mit dem neuen sachwertorientierten Portfoliofonds Nordcapital Vermögensplan Unternehmen will das Hamburger Emissionshaus Nordcapital dazu beitragen, die Deckungslücke von Pensionszusagen zu schließen.

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Florian Maack

Wie der Initiator unter Berufung auf Expertenkreise mitteilt, klaffe aktuell eine Lücke bei der Rückdeckung von Pensionszusagen in Höhe von rund 120 Milliarden Euro. „Besonders im Mittelstand besteht hoher Handlungsbedarf. Daher haben wir das Konzept gezielt auf die Anforderungen von Pensionszusagen mittelständischer Unternehmen ausgerichtet“, erläutert Florian Maack, Geschäftsführer des Nordcapital Emissionshauses.

Denn während Großunternehmen meist sogenannte kollektive Betriebsrenten eingeführt hätten, würden die Mittelständler vor allem Einzelverpflichtungen eingehen. Rund 400.000 Pensionszusagen für die Versorgung der Geschäftsführer bestünden derzeit. Das insgesamt notwendige Deckungskapital beträgt gemäß Berechnungen und Marktschätzungen rund 454 Milliarden Euro, so Nordcapital. Davon entfielen rund 245 Milliarden Euro auf den Durchführungsweg der Direktzusage. Hiervon wiederum seien jedoch nur 125 Milliarden Euro rückgedeckt. Die Rückdeckung erfolgte bislang überwiegend durch Kapitallebensversicherungen, deren Verzinsung sich jedoch im letzten Jahrzehnt von rund 7,6 Prozent auf rund 3,5 Prozent halbiert habe.

Eine lukrative Alternative sei es, in ein breit gestreutes Portfolio aus Immobilien-, Schiffs- und Flugzeugbeteiligungen sowie Fondsanteilen aus den Bereichen erneuerbare Energien und alternative Investments anzulegen. Bei dem Aufbau eines solchen Portfolios würde Nordcapital von einem unabhängigen Investitionsbeirat unterstützt und könne die besten Beteiligungen renommierter Fondsanbieter auswählen. „Damit kombiniert der Fonds die einfache Handhabung einer Kapitallebensversicherung mit den Chancen eines zeitgemäßen, renditestarken und steueroptimierten Anlageportfolios“, sagt Maack.

Um der individuellen Liquiditätssituation mittelständischer Unternehmen Rechnung zu tragen, könnten die Raten jederzeit angepasst und die Ansparphase flexibel gewählt werden. Die Beitragszahlungen erfolgten über einen Zeitraum von sechs, acht oder zehn Jahren. Durch den langfristig angesetzten Ankaufsprozess können die Marktzyklen vorteilhaft genutzt werden. Konzeptionsgemäß soll nach der Einzahlungsphase die 15-jährige Auszahlungsphase des Fonds beginnen.

Abhängig vom gewählten Einzahlungszeitraum können sich die Unternehmen ab einer Monatsrate von 400 Euro beteiligen. Da die Erträge während der Einzahlungsphase reinvestiert werden, sollen Auszahlungen abhängig von der gewählten Beteiligungsvariante erstmals im Juli 2018 erfolgen. Nordcapital stellt den Investoren einen Gesamtmittelrückfluss zwischen 200 und 210 Prozent in Aussicht.

Dessen Wettbewerber MPC Capital hatte Anfang des Monats mitgeteilt, gemeinsam mit der Generali-Tochter Pensionsfonds Pensor zeitnah Unternehmen sachwertbasierte Pensionsfonds anzubieten.

(af)

Foto: Nordcapital

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