Real I.S. sieht sich zur Halbzeit im Soll

Das Münchner Emissionshaus Real I.S. meldet für das erste Halbjahr 2011 ein Platzierungsergebnis von rund 150 Millionen Euro. Ein Drittel des Umsatzes entfiel auf den Bayernfonds Deutschland 22 mit zwei Hamburger Objekten.

Real-I.S.-Geschäftsleiter Andreas Heibrock
Real-I.S.-Geschäftsleiter Andreas Heibrock

Die restlichen zwei Drittel der Anlegergelder wurden für Immobilienfonds eingesammelt, die im Ausland investieren. Mit 109 Millionen Euro steuerte das Auftaktquartal den Löwenanteil des Halbzeitergebnisses bei.

Die Landesbanken-Tochter bezeichnete die Zahlen als „erfreulich“ und sieht sich mit den in Kürze startenden Platzierungen „Bayernfonds Australien 7“ und des „Bayernfonds Deutschland 23“ gut aufgestellt für die zweite Jahreshälfte.

Das Vorjahresergebnis von mehr als 600 Millionen Euro dürfte indes kaum wiederholbar sein. Allerdings wird der Vergleich dadurch verzerrt, dass damals der überwiegende Teil des Mittelaufkommens aus Eigenkapitalzusagen für einen institutionellen Spezialfonds resultierte.

Erklärtes Ziel der Real I.S. ist es, in diesem Jahr das Geschäft mit Privatkunden zu forcieren. Angestrebt wird ein Ergebnis von 300 Millionen Euro nach 212 Millionen Euro im Vorjahr. Die aktuellen Halbjahreszahlen sind nicht nach institutionellem und Publikumsgeschäft aufgeschlüsselt. (hb)

Foto: Real I.S.

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