Anzeige
Anzeige
27. Januar 2014, 17:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Prokon will sich von Windparks trennen

Das insolvente Windkraft-Unternehmen Prokon will einige seiner mehr als 50 Windparks verkaufen, um seine Liquidität zu sichern. Dies teilte Prokon-Chef Carsten Rodbertus auf einer Pressekonferenz am Firmensitz in Itzehoe mit.

Prokon2 in Prokon will sich von Windparks trennen

Prokon erwartet kurzfristig Kaufpreisangebote für einige seiner Windparks.

Man habe zwei Gespräche mit Marktteilnehmern geführt und werde einen geringen Anteil des Windpark-Portfolios zum Verkauf stellen. Rodbertus erwartet kurzfristig Kaufpreisangebote. Damit werde man den Nachweis erbringen, dass es stille Reserven in Form der Windparks im Unternehmen gebe.

Rechtsgutachten in Auftrag gegeben

Bezüglich der Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Genussrechteinhabern habe man Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Laut Rodbertus soll darin geprüft werden, ob die Zahlungsverpflichtungen überhaupt fällig sind. Nur bei Fälligkeit sei Prokon überschuldet und das Amtsgericht könne das Insolvenzverfahren eröffnen. Die Gutachten sollen in zwei bis drei Monaten vorliegen. Rodbertus wies darauf hin, dass Prokon gegenüber Mitarbeitern, Sozialkassen, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern keinerlei Zahlungsrückstände habe. Einzig die gekündigten Genussrechteinhaber seien “das Problem”.

480 Mitarbeiter betroffen

Das Geschäftsmodell soll laut Rodbertus grundsätzlich weiter verfolgt werden, auch wenn es aufgrund der gemachten Erfahrungen “Veränderungen im Detail” geben müsse. Von der Insolvenz betroffen sind 480 Mitarbeiter der Prokon Regenerative Energien GmbH, sie erhalten zunächst Insolvenzgeld. Insgesamt sind 1300 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. (kb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...