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26. August 2008, 00:00
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Büromärkte mit erhöhten Risiken

Die Investitions- und Mietrisiken auf den weltweiten Büromärkten haben von wenigen Ausnahmen abgesehen in den vergangenen Monaten zugenommen. Sie stiegen der aktuellen HSH Nordbank-Studie ?Immobilienrisikotrend Sommer 2008? zufolge besonders in den europäischen Bürohochburgen wie London oder Paris und in Teilen der USA.

Deutschland behauptet sich laut der Untersuchung mit konstanten Risiken auf den Investitionsmärkten und sogar gesunkenen Mietrisiken derzeit noch erfolgreich gegen den globalen Trend.

Investmentmärkte weltweit gelähmt

?Die gestiegenen Zinsen und Risikoprämien als Folge der Finanzkrise wirken sich stark auf das aktuelle Investitionsverhalten der Marktteilnehmer aus. In einigen europäischen Märkten wie London sank das Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2008 um über 40 Prozent?, erläutert Peter Axmann, Leiter Unternehmensbereich Immobilienkunden der HSH Nordbank.

Aktuell sei der Investmentmarkt weltweit von einer gewissen Lähmung gekennzeichnet, Verkäufer und Investoren hielten sich zurück, um nicht zu günstig zu verkaufen oder zu teuer zu kaufen. ?Wir erwarten aber, dass die Transaktionsvolumina am Ende des Jahres wieder deutlich zunehmen werden?, so Axmann weiter.

Europaweit seien die Investitionsrisiken zwar gestiegen, blieben aber auf mittlerem Niveau. Die Preise entwickeln sich insgesamt stabil, glauben die HSH-Analysten. Ausnahmen bilden lediglich London und Madrid, wo die Experten mit Preiseinbrüchen von 20 Prozent bis 2010 rechnen.

US-Büromarkt: Transaktionen mehr als halbiert

Die US-Wirtschaft hat im ersten Halbjahr deutlich an Schwung verloren. ?Vor diesem Hintergrund sank auch das Transaktionsvolumen auf dem Markt für Büroimmobilien. Allein im ersten Quartal 2008 wurden 60 Prozent weniger Büroimmobilien verkauft als im Vorjahreszeitraum. Die Preise vor allem größerer Immobilienportfolios sind auf Jahressicht um zehn Prozent gesunken?, sagt Axmann.

Zwar glauben die HSH-Researcher, dass die Wirtschaftszone aufgrund ihrer robusten Exporte vor einer dauerhaften Rezession bewahrt bleibt. Die Investitionsrisiken sollen dennoch in einigen Städten bis 2011 weiter ansteigen, vor allem Teile New Yorks, Washington D.C. und Kalifornien seien betroffen.

Auch in Deutschland verringerte sich das Transaktionsvolumen in der ersten Jahreshälfte – doch die Preise blieben insgesamt stabil. Bis 2011 prognostiziert die HSH ein sinkendes Investitionsrisiko, es bleibt aber nach wie vor beim ?mittleren Risiko?. (hb)

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