Anzeige
17. April 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburg: Kein Stillstand der Baukräne

Während in der Bundeshauptstadt Berlinprominente Bauvorhaben für Eigentumswohnungs-Projekte unter anderem aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation teilweise gestoppt werden, zeichnet sich die Hansestadt gerade im exklusiven Bereich durcheine anhaltend hohe Bauaktivität aus. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung desMarktforschungsunternehmens BulwienGesa AG, Hamburg/Berlin, hervor.

So entstehen laut BulwienGesa in den zentralen Stadtteilen der Hansestadt derzeit rund 929 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 95.000 Quadratmentern, für weitere 63.000 Quadratmeter beziehungsweise 530 Wohnungen laufen die Planungen auf Hochtouren ? teils wurde auch die Vermarktung bereits gestartet.

Im Rahmen der Untersuchung wurden 39 Neubauprojekte für ingesamt 1.459 Eigentumswohnungen analysiert, knapp zwei Drittel davon befinden sich bereits in der Realisierungsphase und werden überwiegend bis Ende dieses Jahres fertig gestellt sein.

Vor allem im Bereich des Premiumsegments entsteht laut den Immobilienanalysten mit den Bauprojekten ?Sophienterrassen? und ?Die weiße Moderne? an der Außenalster ein Wohnungsangebot, das es in den vergangenen Jahren in dieserGrößenordnung und Preislage noch nicht gegeben hat: Zusammen mit dem Bauvorhabenauf den ehemaligen Gerling-Areal sind in der Toplage über 230 Einheiten vorgesehen, die laut den Analysten in einem verstärkten Wettbewerb zu einander stehen.Auch im Bereich Rothenbaumchaussee/Johnsallee/Binderstraße gibt es nach Angaben von BulwienGesa verstärkte Bauaktivitäten. Hingegen weise der Teilbereich Ost eine vergleichsweisegeringe Zahl von Neubauprojekten auf.

Mit einem Kaufpreis ab 2.240 Euro pro Qudratmeter werden die günstigsten Eigentumswohnungen der untersuchten Bauprojekte im ?Hammer Hofquartier? in Hamm-Nord aufgerufen. Den Maximalpreis von 15.000 Euro pro Quadratmeter markiert das Projekt ?Sophienterrassen? in Harvesthude.

Die Marktuntersuchung ergab zwar, dass das Gros der Angebote zwischen2.500 und 4.000 Euro pro Quadratmeter liegt. Doch die genaue Analyse der Einzelprojekte ergab je nach Stadtteillage und Ausstattung ein stark differenziertes Bild.

So beträgt beispielsweise der ermittelte Durchschnittspreis im Teilbereich Ost 2.750, innerhalb des Teilbereichs Außenalster – inklusive der genannten Premiumprojekte – aber 4.700 Euro pro Quadratmeter. Der errechnete Durchschnittspreis für alle untersuchten Bauprojekte in den zentralen Stadtteilen Hamburgs beträgt laut BulwienGesa 3.600 Euro pro Quadratmeter. (te)

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Risiko-LV: Kunden gewinnen, Abschlussquoten steigern

Risiko-Lebensversicherungen machen laut Branchenzahlen mehr als ein Fünftel des Neugeschäftes der deutschen Lebensversicherer aus. Was Anbieter tun können um sich im Wettbewerb erfolgreich aufzustellen, hat das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen untersucht.

mehr ...

Immobilien

Ab auf die Insel: Privatinsel in Irland steht zum Verkauf

Wer schon immer von einer eigenen Insel geträumt hat, könnte sich diesen Traum in Irland erfüllen – das nötige Kapital vorausgesetzt. Die Privatinsel “Horse Island” steht zum Verkauf, mitsamt einem gerämigen Anwesen. Sogar ein Hubschrauberlandeplatz steht zur Verfügung.

mehr ...

Investmentfonds

Was Bella Italia noch retten kann

Italien ist praktisch pleite und braucht eine europäische Lösung. Eine italienische und damit finale Euro-Krise ist aller Voraussicht nach nicht das, was Brüssel will. Die Halver-Kolumne 

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...