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19. Januar 2009, 00:00
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Umfrage: Pessimistische Journalisten

Deutsche Fachjournalisten sehen das Jahr 2009 für die Immobilienwirtschaft pessimistisch – negative Themen liegen im Trend. Dies ist eines der Ergebnisse der achten Jahresumfrage bei Deutschlands führenden Immobilienjournalisten der Wissenschaftlichen Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus (WVFI e.V.), Berlin.

Im Rahmen der Befragung wurden die Immobilienjournalisten um ihre Meinung zu den bestimmenden Themen des Jahres 2009 für die deutsche Immobilienwirtschaft befragt. Von 74,3 Prozent der Befragten wurden Finanzierungsprobleme genannt. Notverkäufe von Immobilien nannten 68,6 Prozent der befragten Immobilienjournalisten. Insolvenzen von Immobilienunternehmen und Abwertungsbedarf in Immobilienportfolios schätzten jeweils 62,9 Prozent der Umfrageteilnehmer als Thema für 2009 ein (Mehrfachnennungen waren möglich).

Düstere Aussichten dominieren

Die zur Auswahl gestellten positiven Themen wurden vergleichsweise selten genannt. Lediglich 22,9 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass bessere Investitionschancen wegen steigender Renditen im Jahr 2009 zum Thema werden. Neue Steuervorteile oder Förderungen für Immobilien nannten 11,4 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Immobilien zur Eigennutzung und Anlage im Trend

Laut der Untersuchung gewinne Immobilien zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage in 2009 deutlich an Attraktivität für private Anleger. Offene Immobilienfonds und Immobilien-Aktien hingegen dürfent den Ergebnissen zufolge zu den Verlieren gehören. (te)

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