Anzeige
Anzeige
24. Januar 2012, 11:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dritte Auszahlung für Degi Europa-Anleger

Am 26. Januar 2012 werden pro Anteil des in der geordneten Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds Degi Europa drei Euro an die rund 90.000 Anleger ausgezahlt. Das hat die Aberdeen Immobilien KAG bekannt gegeben. Die Abwicklung des OIF sieht regelmäßige Rückzahlungen an die Anleger im Sechs-Monats-Turnus vor.

Auszahlung an die Anleger des offenen Immobilienfonds Degi EuropaAngaben der Aberdeen Immobilien KAG zufolge bleiben für Privatanleger 84,57 Prozent der Auszahlung steuerfrei. Lediglich 0,4628 Euro pro Anteil seien steuerpflichtig, das entspriche 15,43 Prozent des ausgezahlten Betrages. Nach Rechnung der KAG betrage die effektive Steuerlast für Privatanleger damit 4,07 Prozent des Auszahlungsbetrages (Kapitalertragsteuer inklusive Solidaritätszuschlag ohne Kirchensteuer; für im Privatvermögen gehaltene Anteile hat die Kapitalertragsteuer abgeltende Wirkung; “Abgeltungssteuer”).

Laut Aberdeen Immobilien erhalten die Anleger damit im Rahmen der Auszahlung insgesamt 78,6 Millionen Euro beziehungsweise rund 8,5 Prozent des Nettofondsvermögens von 921,9 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2011). Die nun stattfindende Auszahlung fällt deutlich höher aus als die im Juli 2011 mit 1,85 Euro je Anteil. Nur eine Woche zuvor hatte Aberdeen Immobilien das Einkaufscenter “Sophienhof” aus dem Portfolio des Degi Europa an Union Investment Real Estate für den OIF Uniimmo Deutschland veräußert. Im Laufe des Jahres sind laut der KAG weitere Immobilienverkäufe geplant, die im Rahmen der nächsten Auszahlung, die für den Juli 2012 vorgesehen ist, berücksichtigt werden können. Der Erfolg dieser Verkaufsanstrengungen werde deren Höhe wesentlich beeinflussen, so Aberdeen Immobilien in ihrer Mitteilung. (te)

Foto: Shutterstock

Weitere News zum Thema offene Immobilienfonds

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...