Anzeige
11. März 2014, 09:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weltweit verfügbares Kapital für Gewerbeimmobilien erreicht Rekordwert

Laut dem Immobiliendienstleister DTZ kletterte das weltweit verfügbare Investmentkapital für Gewerbeimmobilien in der zweiten Jahreshälfte 2013 auf ein Rekordniveau. Das zeigen erste Zahlen der Studie “Great Wall of Money”, die gestern auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes vorgestellt wurden.

Immobilienfonds in Weltweit verfügbares Kapital für Gewerbeimmobilien erreicht Rekordwert

Investoren setzen auf Gewerbeimmobilien. “Der Zuwachs an Kapital erfolgte vor allem in Europa, wo das Volumen um sieben Prozent auf 129 Milliarden anstieg”, erläutert Nigel Almond, Head of Strategy Research bei DTZ .

Laut der aktuelle Analyse “Great Wall of Money” des Immobiliendienstleisters DTZ stieg die Summe an Neukapital, die für Investitionen in Gewerbeimmobilien vorgesehen ist, in der zweiten Jahreshälfte 2013 weltweit um vier Prozent auf den Rekordwert von 354 Milliarden US-Dollar.

“Der Zuwachs an Kapital erfolgte vor allem in Europa, wo das Volumen um sieben Prozent auf 129 Milliarden anstieg, gefolgt vom asiatisch‐pazifischen Raum, der um sechs Prozent auf einen Gesamtwert von 96 Milliarden US-Dollar zulegte”, erklärt Nigel Almond, Head of Strategy Research bei DTZ .

“In Nord‐ und Südamerika lag das verfügbare Kapital unverändert bei 129 Milliarden US-Dollar. Damit zog das für Europa bestimmte Anlegerkapital zum ersten Mal seit anderthalb Jahren mit Amerika gleich. Getrieben wurde der Anstieg durch eine Erhöhung der Fremdkapitalquoten. Im weltweiten Durchschnitt erhöhte sich der Fremdkapitalanteil von 52 Prozent auf 55 Prozent. Gleichwohl weist Europa mit 48 Prozent weiterhin das niedrigste Niveau auf.”

Eingeworbene Gelder werden eingesetzt

Laut DTZ sank erstmals seit 2011 das Kapitalvolumen, das aktuell noch aus bereits eingeworbenen Mitteln zur Anlage zur Verfügung steht. Es liegt nun bei 305 Milliarden US-Dollar gegenuüber 310 Milliarden US-Dollar vor einem halben Jahr, so der Immobiliendienstleister. Grund dafür sei, dass die Investoren die derzeit günstigen Preise für Gewerbeimmobilien nutzen und das eingeworbene Kapital einsetzen. Dies zeige sich deutlich im anhaltenden Anstieg der Investitionstätigkeit.

Investoren sammeln mehr Kapital ein

Gleichzeitig habe sich das Kapitalvolumen, das sich aktuell in der Einwerbungsphase befindet, auf insgesamt 49 Milliarden US-Dollar erhöht (plus 60 Prozent). Aus Sicht von DTZ scheint damit nach der Abschwächung der vergangenen zwei Jahre eine Trendwende eingeläutet. Nicht zuletzt sei diese Entwicklung ein Zeichen für das zunehmende Vertrauen der Investoren in den Markt.

Großteil des Kapitals fließt in die USA

Der Anteil des Kapitals, das auf ein einziges Land ausgerichtet ist, ist weiter gestiegen und liegt mittlerweile bei 60 Prozent im Vergleich zu einem Anteil von 55 Prozent noch vor einem halben Jahr, so DTZ. Die USA, auf die 41 Prozent des Kapitals entfällt, liege nach wie vor an erster Stelle. Dennoch sei der US-amerikanische Anteil in den letzten beiden Jahren von über 50 Prozent stetig zurückgegangen.

Der Anteil an Mitteln, die in europäischen Ländern – vor allem in Großbritannien und Deutschland – investiert werden sollen, macht nach Angaben von DTZ mittlerweile ein Viertel des Gesamtvolumens aus.

Weitere Zuwächse seien auch im asiatisch‐pazifischen Raum zu beobachten gewesen. In Japan beispielsweise zeigte sich die konjunkturelle Erholung auch im fortgesetzten Anstieg von Neukapital.

Seite zwei: Anteil der Core-Investments in Europa vergleichsweise hoch

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Urteil: Versicherer dürfen sich Vergleichsportalen nicht entziehen

Versicherer dürfen sich dem Kfz-Versicherungsvergleich von Check24 nicht entziehen. Das urteilte jetzt das Landgericht Köln (Aktenzeichen 31 O 376/17) und wies dahingehend die Klage der Huk-Coburg gegen das Münchner Vergleichsportal zurück.

mehr ...

Immobilien

Ab auf die Insel: Privatinsel in Irland steht zum Verkauf

Wer schon immer von einer eigenen Insel geträumt hat, könnte sich diesen Traum in Irland erfüllen – das nötige Kapital vorausgesetzt. Die Privatinsel “Horse Island” steht zum Verkauf, mitsamt einem gerämigen Anwesen. Sogar ein Hubschrauberlandeplatz steht zur Verfügung.

mehr ...

Investmentfonds

Was Bella Italia noch retten kann

Italien ist praktisch pleite und braucht eine europäische Lösung. Eine italienische und damit finale Euro-Krise ist aller Voraussicht nach nicht das, was Brüssel will. Die Halver-Kolumne 

mehr ...
18.10.2018

Aufstieg der ETFs

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...