DTZ: In London sind Büroarbeitsplätze am teuersten

Büroflächen sind in London am teuersten. Standorte wie Paris und Genf fallen zurück. Das zeigt der Global Occupancy Costs-Offices-Report des Immobiliendienstleisters DTZ.

Laut dem Immobiliendienstleister DTZ können Kosteneinsparungen durch Verringerung der Arbeitsplatzfläche realisiert werden.

Nach Angaben des Immobilienunternehmes DTZ sind die durchschnittlichen jährlichen Raumkosten für TOP-Büroflächen in 2013 europaweit um 0,2 Prozent auf 8.800 US-Dollar pro Büroarbeitsplatz gestiegen. In den einzelnen Märkten verlief die Entwicklung jedoch stark unterschiedlich, so DTZ. So kam Dublin auf einen Anstieg von 12 Prozent. In Paris hingegen sind die Raumkosten um 12 Prozent gesunken.

Hohe Flächennachfrage in London – Mieten in Moskau im Aufwärtstrend

Laut DTZ‐Analyse hat London mit 26.310 US-Dollar pro Jahr und Büroarbeitsplatz seinen Spitzenplatz als teuerster Markt weltweit verteidigt. Die Flächennachfrage erreichte dort den höchsten Stand seit 2009. Gleichzeitig ist das Flächenangebot gering.

Die deutlichste Aufwärtsbewegung im globalen Ranking verzeichnet Moskau. Die russische Metropole stieg in 2013 im Vergleich zum Vorjahr vom zehnt‐ zum sechstteuersten Standort auf.

DTZ zeigt die zehn teuersten Büromärkte im Vergleich (Einheit: Tausend-US-Dollar jährlich pro Arbeitsplatz).

Niedrige Spitzenmieten ermöglichen Kosteneinsparungen in Paris und Genf

Ganz anders als in London und Moskau ist die Situation in Paris und Genf: Vor allem aufgrund niedrigerer Spitzenmieten können Mieter dort laut DTZ von erheblichen Kosteneinsparungen profitieren. Beide Standorte sind im globalen Ranking um zwei Plätze gesunken. Genf steht nun auf Rang fünf (2012: Rang drei) und Paris auf Rang neun (2012: Rang sieben).

Die zehn günstigsten Büromärkte: Mieten sind in Hyderabad, Indien, besonders niedrig (Einheit: Tausend-US-Dollar jährlich pro Arbeitsplatz).

 

Seite zwei: Frankfurt und München sind in Deutschland am teuersten

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