Anzeige
Anzeige
29. Juli 2014, 11:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestment-Index AWI sinkt erneut

Der quartalsweise erhobene Aengevelt-Wohninvestment-Index (AWI) ist im Sommer erneut gesunken. Damit wird immer deutlicher, dass starke Miet- und Kaufpreissteigerungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt an Grenzen stoßen, so das Immobilienberatungsunternehmen.

Altbau Shutterstock Gro 71977909-Kopie in Wohninvestment-Index AWI sinkt erneut

Der Zenit der Miet- und Kaufpreise scheint auf dem deutschen Wohnungsmarkt überschritten zu sein.

Nach Angaben von Aengevelt sinkt der AWI in der aktuellen Sommerbefragung auf 68,7 Zählerpunkte (Frühjahrsbefragung 2014: 69,9 Zählerpunkte). Das Marktgleichgewicht liege zwischen 40 bis 60 Punkten.

Der Markt wird demnach immer noch von Vermietern und Immobilieneigentümern dominiert, die Miet- und Kaufpreise steigen weiter an. Dennoch zeichne sich eine Beruhigung ab.

Rückgang über alle Wohnlagen

Wie Aengevelt mitteilt, vollzog sich der Rückgang des AWI  über alle Wohnlagen. In guten Lagen sei er sogar bereits zum siebten Mal in Folge gesunken und liege mit nur noch 67,2 Zählerpunkten deutlich unter dem Höchststand vom Herbst 2012 (80,8 Zählerpunkte).

Für Markus Schmidt, Leiter des Researchteams von Aengevelt, ist dies allerdings kein Grund, Entwarnung zu geben, denn die starken Miet- und Kaufpreissteigerungen der letzten Jahre führen seiner Ansicht nach zu Ausweichreaktionen auf günstigere Wohnlagen.

Entsprechend erwarte die Hälfte der Index-Befragungsteilnehmer auch in den einfachen Lagen einen Anstieg des Mietpreisniveaus. Die Situation für Mieter und Kaufinteressenten könne sich dort bald verschärfen. “Insbesondere in Wachstumskernen bleiben Wohnungen in einfachen Lagen knapp”, glaubt Schmidt.

Mietermarkt: Einfache Lagen ziehen an

Steigende Mieten erwarten – ohne Lagedifferenzierung – 56 Prozent der Befragten, im Frühjahr 2014 seien es 59 Prozent gewesen. 64 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Mieten in mittleren Lagen erneut steigen (Frühjahr 2014: 69 Prozent), in guten Lagen treffe dies auf 55 der Befragten Prozent zu (Frühjahr: 58 Prozent).

Selbst in einfachen Lagen erwarte wie im Frühjahr die Hälfte der Befragten einen Anstieg der Mietpreise, so Aengevelt. In guten Lagen seien Mietsteigerungen weitgehend ausgereizt und die Einstiegs­faktoren sehr hoch. Überdurchschnittliche Mietsteigerungen seien deshalb kaum noch möglich.

Seite zwei: Kaum Veränderungen bei Wohninvestments

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Insurtechs: Treibstoff oder Zündstoff?

Versicherungs-Start-ups, die sogenannten Insurtechs, drängen massiv in den Versicherungsmarkt, doch ob sie eine Bedrohung oder eine Chance für die Assekuranz darstellen, scheint noch immer nicht ausgemacht.

mehr ...

Immobilien

“Mietpreisbremse allein ist machtlos”

In Berlin und München sind die Mieten nach Einführung der Mietpreisbremse noch schneller gestiegen als zuvor. Das geht aus einer Analyse von Immowelt hervor. Carsten Schlabritz, CEO von Immowelt fordert mehr Maßnahmen gegen steigende Mieten.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...