Anzeige
27. Mai 2014, 15:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Internationale Einzelhandelsunternehmen zieht es nach Deutschland

Deutsche Metropolen gehört laut CBRE bei internationalen Einzelhandelsunternehmen zu den begehrtesten Standorten weltweit. Das geht aus einer aktuellen Studie des Immobiliendienstleistungsunternehmens hervor. 

Schuhladen Shutterstock 166621037-Kopie-2 in Internationale Einzelhandelsunternehmen zieht es nach Deutschland

Deutsche Einzelhandelsflächen sind aktuell sehr nachgefragt.

International agierende Einzelhandelsunternehmen investieren gerne in der Bundesrepublik Deutschland.

Städteranking: Berlin lockt Investoren an

Eine Studie des Immobiliendienstleisters CBRE zeigt, dass sich Berlin gleich hinter Paris, Tokio, Hongkong und Abu Dhabi unter den Top-Fünf-Standorten befindet. 35 internationale Marken, darunter Apple, Primark, Michael Kors und Pull & Bear, eröffneten erstmals Läden in Berlin. 2012 traten 28 Marken in den Berliner Markt ein. Frankfurt am Main, München und Köln gehören demnach ebenfalls zu den Top-20-Standorten.

“Im Vergleich zum Jahr 2012 haben internationale Einzelhändler ihre Aktivitäten in Deutschland weiter ausgeweitet”, erklärt Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE Deutschland. Berlin profitiere von seinem Status als Hauptstadt sowie von den bisherigen Erfolgen internationaler Einzelhändler.

Frankfurt am Main auf Platz zehn

Auf dem zehnten Platz mit 29 Markteintritten (2012: 20 Markteintritte) neuer Marken liegt die deutsche Finanzmetropole Frankfurt am Main. “Das neue Shopping-Center Skyline Plaza hat viele neue internationale Marken wie Chipotele, Laura Kent oder Colin’s angezogen, aber auch High Street Standorte wie Zeil und Goethestraße waren ein beliebtes Ziel für internationale Einzelhändler”, sagt Burbach. München und Köln landeten mit 22 (2012: 19) beziehungsweise 20 (2012: 19) Markteintritten auf den Plätzen 14 und 17.

Ländervergleich: Deutschland auf Rang fünf

Deutschland liegt international auf Rang fünf hinter Frankreich, Japan, China und Hongkong im Länderranking. Eine weitere Studie von CBRE, die erst kürzlich veröffentlicht wurde, ergab zudem, dass Deutschland 2014 der weltweit begehrteste Markt für Einzelhändler ist. Rund 40 Prozent der globalen Einzelhändler planen demnach in 2014 die Eröffnung von Läden.

Insgesamt gab es 2013 in Deutschland 40 Markteintritte internationaler Einzelhändler. “Die dezentrale Struktur mit sechs nahezu gleichwertigen Metropolen und mehr als 20 weiteren attraktiven Großstädten machen Deutschland zu einem begehrten Standort für Konzepte aus aller Welt”, so Burbach.

Nachgefragt: Etablierte Standorte

“Generell ist zu beobachten, dass die internationalen Einzelhändler verstärkt auf die etablierten Standorte in Europa, den USA und Asien setzen”, erklärt Burbach. So vereinten allein die Top-20 Standorte rund 30 Prozent aller neuen Markteintritte auf sich. “Gerade zum Markteintritt stehen die Umsatzpotenziale dieser Metropolen sowie deren Top-Lagen, die ein adäquates Markenumfeld bieten, im Fokus”, so Burbach weiter.

Im Rahmen der Studie wurden laut CBRE die Aktivitäten von 334 internationalen Einzelhändlern aus 61 Ländern untersucht. (st)

Foto: Shutterstock.com

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Weggebrochen: Großschäden vermasseln Talanx die Bilanz

Hohe Schäden durchkreuzen erneut die Gewinnpläne des Versicherungskonzerns Talanx (HDI). Nachdem im vergangenen Jahr die Hurrikan-Serie in den USA am Gewinn zehrte, waren es diesmal der Zwischenfall bei einem Staudamm-Projekt in Kolumbien und der Zusammenbruch der Autobahnbrücke in Genua.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzmärkte können Italien zum Rückzug zwingen

Italiens Regierung ist entschlossen, an ihren Wahlversprechen festzuhalten. So riskiert sie, dass die Europäische Kommission Revision gegen ihren am Montagabend vorgelegten Haushalt einlegen wird. Europa steuert auf einen chaotischen Konflikt zu. Kommentar von Patrick O’Donnell, Aberdeen 

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...