Offene Immobilienfonds: Zufluss von 400 Millionen Euro auf Monatssicht

Die offenen Immobilienfonds konnten im Januar 2014 netto 400 Millionen Euro an Anlegergeldern einsammeln. Allerdings ging das Volumen im Jahresvergleich zurück.

Die Anleger zeigten sich beim Investment in offene Immobilienfonds im Januar 2014 zurückhaltender als zum Jahresanfang 2013.

Der Markt der offenen Immobilienfonds (OIFs) in Deutschland hat sich seit dem Ende der Schließungswelle vor zwei Jahren weitgehend beruhigt. Die Fonds konnten im Jahr 2013 rund 3,4 Milliarden Euro netto an Anlegergeldern verbuchen.

Im Januar 2014 verzeichneten die Fonds rund 400 Millionen Euro an Zuflüssen. Im Jahresvergleich zeigt sich allerdings eine größere Zurückhaltung der Anleger: Im Januar 2013 konnten die offenen Immobilienfonds noch rund eine Milliarde Euro verbuchen, im Januar 2012 waren es 592 Millionen Euro. Dies deckt sich mit der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2013: Nach Einführung der neuen Regeln am 22. Juli 2013, wonach sich die Anleger bei einer Neuanlage in einen OIF künftig für eine Frist von zwei Jahren binden müssen, waren die Mittelzuflüsse deutlich verhaltener.

Monatsrendite bei 0,3 Prozent

Die höchste Performance auf Jahressicht verzeichnete der Uni Immo Global mit einer Rendite von 3,2 Prozent, gefolgt von dem Grundbesitz Europa mit 2,7 Prozent. Die durchschnittliche Monatsrendite der offenen Immobilienfonds lag im Januar 2014 nach Angaben der IPD Investment Property Databank bei 0,2 Prozent, wobei die in Abwicklung befindlichen Fonds mit eingeschlossen sind. Die noch am Markt aktiven offenen Immobilienfonds erzielten laut IPD im Januar eine Rendite von 0,3 Prozent. (bk)

Foto: Shutterstock

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