Anzeige
11. Februar 2015, 12:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

OIFs oder Direktanlagen: Welches Investment ist sicherer?

Offene Immobilienfonds (OIFs) gewinnen nach und nach das verlorene Anlegervertrauen wieder. Wer eine Immobilien-Direktanlage plant und diese nicht selbst nutzen möchte, sollte sich ernsthaft mit OIFs beschäftigen.

Direktanlage

Steffen Sebastian, IREBS International und Center for Finance: “Minimierung des
Risikos sollte an erster Stelle stehen.”

“OIFs sind für Anleger, die ein Vermögen zwischen 50.000 und 80.000 Euro zur Verfügung haben, eine gute Alternative zur Direktanlage”, erklärt Professor Dr. Steffen Sebastian, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienfinanzierung an der IREBS International Real Estate Business School und Direktor am Center for Finance der Universität Regensburg.

Der Grund liege auf der Hand: “Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, diversifiziert zu investieren und ihr Geld professionell managen zu lassen. Wird die Anlagesumme nur in eine einzige oder einige wenige Immobilien investiert, besteht hingegen ein hohes Klumpenrisiko”, meint Sebastian.

Direktanlage sinnvoll bei Eigennutzung

Direktanlagen seien sinnvoll, wenn die Immobilie von den Eigentümern selbst genutzt wird. In dem Fall gehe es in erster Linie um den Konsumnutzen aus dem Eigentum. Renditen spielen eine untergeordnete Rolle.

Wird eine Immobilie gekauft und anschließend vermietet, sehe es ganz anders aus. Das Risiko finanzieller Einbußen sei um ein Vielfaches höher. “Viele Anleger blenden den Risikoaspekt einer Direktanlage komplett aus”, sagt Sebastian. “Sie lassen sich von den niedrigen Zinsen zu einem Kauf verführen.”

Makroökonomische und regulatorische Risiken

Die Annahme, eine Immobilie in München oder Hamburg könne nie an Wert verlieren, sei allerdings falsch. Die Lage am Mietmarkt könnte sich sehr wohl ändern – wohlgemerkt: könnte.

Seite zwei: Anhaltende Vertrauenskrise

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Riester-Rente: Eine schlechtgeredete Erfolgsgeschichte

Arbeitnehmer sollten sich die Riester-Rente nicht entgehen lassen. Die großzügige staatliche Förderung sorgt für stattliche Renditen. Riestern lohnt sich beinahe für alle – ganz unabhängig vom Zinsniveau.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Immobilien

“Verlauf von Kundenakquise, Beratung und Abschluss wird wichtiger”

Robert Annabrunner, Bereichsleiter Vertrieb Drittvertrieb bei der Postbank-Tochter DSL Bank, sprach mit Cash. über eine erste Bilanz zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie und den Wettbewerb zwischen Hausbanken und Baufi-Vermittlern.

mehr ...

Investmentfonds

T. Rowe ist skeptisch aufgrund niedriger Volatilität

In den vergangenen Wochen und Monaten bewegten sich die Aktienmärkte in den Vereinigten Staaten kaum. Viele Anleger sind über die Ruhe vielleicht sogar erfreut. Allerdings könnte die Volatilität auf mittlere Sicht wieder anziehen.

mehr ...

Berater

Internetmarketing: “Makler müssen Online-Servicepunkte bieten”

Jan Helmut Hönle, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Hönle.training, ist Experte für Internetmarketing und Online-Beratung. Im Gespräch mit Cash. erläutert er, wie Makler im Internet Kunden gewinnen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Schiffsfonds: Vom Boomsegment zur Marktnische

Vor nur zehn Jahren waren Schiffsfonds das zweitstärkste Segment der Sachwertbranche. Dies erscheint aus heutiger Sicht fast schon utopisch. Etliche Fonds sind gescheitert. Umso erstaunlicher ist, dass sich erstmals wieder ein Anbieter auf den Markt wagt.

mehr ...

Recht

Maklervertrag: Diese zwölf AGB-Klauseln sind tabu

Ein Versicherungsnehmer hatte gegen seinen Versicherungsmakler geklagt, nachdem dieser ihm eine Rechnung wegen Provisionsverlust stellen wollte und auf seine AGB verwies. Bei einer genaueren Prüfung der AGB fanden die Richter insgesamt zwölf ungültige Klauseln.

mehr ...