22. Juli 2015, 08:07
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Immobilienpolicen: Das richtige Maß

Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Studie von Versicherern und Klimaforschern prognostiziert, dass Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent zunehmen könnten. Besonders gefährliche Stürme mit einer Intensität, wie sie heute alle 50 Jahre vorkommt, könnten künftig alle zehn Jahre eintreten.

Weitere Gefahren für Haus und Hof

Immobilieneigentümer sollten Haus und Hof dementsprechend gut versichern. “Ein umfangreicher Versicherungsschutz ist wichtig. Nichts ist schlimmer, als wenn man erst im Schadenfall erfährt, dass der Schaden nicht versichert ist, aber hätte versichert werden können”, sagt Michael Galuba, Abteilungsleiter Sach, Haftpflicht und Unfall bei der in Hannover ansässigen VHV Versicherung.

Bei der Wahl der Policen sollten Immobilieneigentümer nicht nur Naturkatastrophen berücksichtigen, denn es gibt viele weitere Gefahren für Haus und Hof. Vor Einbrüchen beispielsweise ist auch niemand gefeit.

Die Zahl registrierter Fälle ist im vergangenen Jahr laut dem Einbruch-Report 2015 des GDV mit 150.000 im Vergleich zum Vorjahr unverändert hoch geblieben. Die Versicherer haben zusammen 490 Millionen Euro geleistet – zehn Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit haben die Schäden in den vergangenen fünf Jahren um 35 Prozent zugenommen.

Police deckt Wiederbeschaffungspreis

Werden bewegliche Einrichtungsgegenstände gestohlen oder durch Feuer oder Leitungswasser zerstört, greift die Hausratversicherung. Die Police deckt in aller Regel den Wiederbeschaffungspreis. Das muss nicht unbedingt der Kaufpreis sein. Versicherte erhalten so viel Geld, dass sie sich einen gleichwertigen Gegenstand zu heutigen Preisen kaufen können.

Seite drei: Wohngebäudepolicen decken nicht alle Risiken ab

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