Anzeige
Anzeige
10. März 2015, 08:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mietrenditen im Vergleich

Dresden und Bremen versprechen mit Mietrenditen von 5,1 und 5,6 Prozent vergleichsweise hohe Gewinne. In Hamburg und München liegt die Mietrendite derzeit unter der Marke von vier Prozent. Cash. präsentiert die größten Ausreißer nach oben und nach unten.

Mietrenditen

Dresden und Bremen versprechen mit Mietrenditen von 5,1 und 5,6 Prozent vergleichsweise hohe Gewinne.

In München kosten Eigentumswohnungen laut einer aktuellen Analyse des Maklerhauses Engel & Völkers, Hamburg, in sehr guten Lagen zwischen 4.600 und 16.000 Euro pro Quadratmeter.

In guten und mittleren Lagen müssen Käufer in der bayerischen Landeshauptstadt mit Preisen zwischen 4.000 und 12.000 Euro beziehungsweise 3.000 bis 7.000 Euro pro Quadratmeter rechnen.

In einfachen Lagen werden zwischen 2.100 und 4.500 Euro verlangt. Über alle Lagen hinweg zahlen Wohnungskäufer laut Berechnungen des in Berlin ansässigen Portals Immobilienscout24 4.452 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

München: Mietrendite von 3,6 Prozent

Mieter müssen monatlich rund 13 Euro pro Quadratmeter zahlen. Die Renditen, die Vermieter damit im Schnitt einfahren, belaufen sich auf 3,6 Prozent pro Jahr.

Im Vergleich zu den Mietrenditen, die Anleger beispielsweise in ostdeutschen Städten erwirtschaften können, ist das nicht viel. In Chemnitz beispielsweise liegt die durchschnittliche Rendite bei rund sechs Prozent per annum. Das bestätigt eine alte Marktregel, wonach hohe Renditen mit hohen Risiken verbunden sind. Sie sind in aller Regel an Standorten mit niedrigem Kaufpreisniveau zu erzielen.

Wie die bayerische Hauptstadt ist auch Hamburg nach Angaben von Lars Seidel, Geschäftsführer des Maklerunternehmens Grossmann & Berger, ein sicherer, relativ risikoloser Immobilienstandort.

Hamburg bei 3,9 Prozent

Wohnungen kosten dort im Schnitt 2.858 Euro pro Quadratmeter. In sehr guten Lagen müssen Käufer mit Wohnungspreisen zwischen 4.000 und 16.000 Euro pro Quadratmeter rechnen, in guten Lagen sind es zwischen 3.000 und 7.800 Euro, in mittleren Lagen zwischen 1.800 und 5.000 Euro pro Quadratmeter und in einfachen Lagen zwischen 1.400 und 3.800 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieten liegen nach Angaben von Immobilienscout24 über alle Lagen hinweg im Schnitt bei 9,28 Euro Quadratmeter und Monat, die Renditen belaufen sich auf 3,9 Prozent per annum.

Auch in Stuttgart ist die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern groß. Die Stadt zählt mit den dort ansässigen Großkonzernen Daimler und Porsche zu den wirtschaftsstärksten Standorten Deutschlands.

Seite zwei: Stuttgart: Mietrendite etwas höher

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...