Büroimmobilien: Weiter Nachfrageüberhang durch Betongold-Boom

Betongold boomt weiter: Die deutschen Immobilienmärkte haben in jüngerer Zeit einen regelrechten Ansturm der Investoren erlebt. Die Konsequenz: Ein anhaltender Nachfrageüberhang auf dem Markt für Büroimmobilien, der zu sinkenden Transaktionsvolumina führt.

Zum Portfolio gehören zwölf überwiegend im Inland investierte Immobilienfonds mit fünfzehn Büro- und Hotelobjekten.
Zum Portfolio gehören zwölf überwiegend im Inland investierte Immobilienfonds mit fünfzehn Büro- und Hotelobjekten.

In Zeiten der anhaltenden Unsicherheit in der Eurozone und an den Finanzmärkten gilt Deutschland vielen in- und ausländischen Investoren als sicherer Hafen. Das Transaktionsvolumen ist in den vergangenen Jahren in die Höhe geschossen. Es blieb auch in 2016 auf hohem Niveau, wenn auch leichte Rückgänge verbucht wurden.

Nach Angaben von CBRE wurden in den ersten drei Quartalen 2016 insgesamt 14,9 Milliarden Euro in deutsche Büroimmobilien investiert. Damit habe diese Assetklasse einen Anteil von 45,5 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen mit deutschen Gewerbeimmobilien.

Mangel an Objekten

Im Vergleich zu dem sehr starken Vorjahresergebnis sank das Volumen laut CBRE um zehn Prozent oder knapp 1,7 Milliarden Euro ab. Grund dafür ist jedoch kein Nachlassen der Nachfrage, sondern ein Mangel an Objekten.

„Die Nachfrage nach Büroimmobilien übersteigt weiterhin das Angebot“, so Dr. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. Dass das gesunkene Volumen nicht auf zurückgehendes Interesse zurückzuführen ist, zeigt sich auch daran, dass die Preise für Gewerbeimmobilien abermals gestiegen sind, was sich in sinkenden Anfangsrenditen niederschlägt.

Seite zwei: Gute Fundamentaldaten in Deutschland

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