18. März 2016, 08:33
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Büroflächenumsatz verzeichnet Rekordzuwachs

Der Büroflächenumsatz erreicht erstmals wieder einen höheren Wert als vor der Krise 2008. Dies ist das Ergebnis eines aktuellen Marktreports des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

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Die Nachfrage nach Büroflächen nahm 16 Jahre lang nicht so stark zu wie 2015.

Die Nachfrage nach Büroflächen in Europas Top-Standorten sei 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen und habe damit den bisher unübertroffenen Zuwachs von 1999 überholt. Der europäische Büromarkt habe sich über das Gesamtjahr und auch im vierten Quartal 2015 positiv entwickelt.

Regional unterschiedliche Entwicklungen

“Dennoch gibt es Entwicklungen, die sich regional durchaus unterscheiden. In München stiegen die Mieten auf 34 Euro pro Quadratmeter. Das gab es zuletzt 2003. Und in Berlin stiegen die Neuvermietungen allein im vierten Quartal 2015 mit 320.000 Quadratmetern auf ihr höchstes Niveau seit 2000. In Frankfurt hingegen können wir verstärkt eine Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum beobachten”, so Carsten Ape Head of Agency bei CBRE.

Spitzenmieten steigen weiter

Der EMEA Prime Office Rent Index, der die Spitzenmieten für Büroflächen in den Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) misst, sei auch im vierten Quartal 2015 weiter angestiegen. Mit 0,4 Prozent sei der Mietpreisindex um weitere zwei Basispunkte und somit stärker als im vorigen Quartal gestiegen.

Innerhalb Europas falle der Anstieg der Spitzenmieten von Büroflächen unterschiedlich aus. Dabei würden im dritten Quartal 2015 17 der 28 betrachteten Märkte einen Anstieg der Mieten aufweisen. Das größte Wachstum konnten laut CBRE Budapest mit fünf Prozent, Dublin (4,8 Prozent) und Madrid (2,9 Prozent) verzeichnen.

Leerstandsrate erreicht Fünf-Jahres-Tief

Die Leerstandsraten von Büroimmobilien hätten im vierten Quartal 2015 ihr Fünf-Jahres-Tief erreicht. Mit derzeit 10,5 Prozent seien sie im Vergleich zum vorigen Quartal um 30,1 Basispunkte gefallen. Den größten Rückgang ihrer Leerstandsraten würden Mailand (minus 1,6 Prozent), Berlin (minus 1,2 Prozent) und Madrid (minus 0,7 Prozent) aufweisen. (kl)

Foto: Shutterstock

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