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15. Juni 2016, 09:07
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Deutsche-Hypo-Index: Immobilienklima mit leichter Sommerflaute

Der Juni bringt keinen neuen Schwung in die Entwicklung des Immobilienklimas. Es sinkt im Vergleich zum Vormonat leicht um 1,2 Prozent. Das ergab die 102. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index.

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Trotz der leichten Sommerflaute beim Immobilienklima erreicht die Immobilienkonjunktur Top-Werte.

Das Immobilienklima sei um 1,2 Prozent auf aktuell 137,9 Zählerpunkte gesunken, bleibe damit aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Der leichte Rückgang resultiere hauptsächlich aus der Abnahme des Ertragsklimas um 2,4 Prozent auf aktuell 130,2 Zählerpunkte. Das Investmentklima bleibe mit einem marginalen Minus von 0,1 Prozent auf 145,7 Zählerpunkte weitestgehend stabil.

Weitere Zunahmen beim Büro und Logistikklima

Nachdem im Mai noch alle Segmente Zuwächse verzeichnet hätten, nehmen im Juni laut Bulwien Gesa nur noch Büro und Logistik weiter zu. Mit einem Plus von 1,4 Prozent erreiche das Logistikklima in der aktuellen Umfrage 145,3 Zählerpunkte und damit den zweitbesten Wert im laufenden Jahr.

Auch das Bürosegment verzeichne mit einem Anstieg von 1,2 Prozent gute 137,7 Zählerpunkte, bleibe aber dennoch hinter dem Hotelklima im Ranking der Segmente auf Platz vier.

Verluste bei Hotel- und Handelklima

Seien beim Hotelklima im Vormonat noch die höchsten Zuwächse registriert wurden, so zeige es im Juni mit einem Minus von 4,5 Prozent die stärksten Verluste und positioniere sich bei 139,5 Zählerpunkten.

Ebenfalls vergleichsweise hohe Verluste seien beim Handelklima zu erkennen. Mit einem Rückgang von 3,8 Prozent erreiche es nur noch 120,1 Zählerpunkte. Das Wohnklima bleibe trotz leichter Negativentwicklung mit 161,5 Zählerpunkten (minus 2,7 Prozent) nach wie vor stärkstes Segment.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

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Immobilienkonjunktur erreicht Top-Wert

Die Immobilienkonjunktur erreiche mit aktuell 275,8 Zählerpunkten auch in diesem Monat wieder einen Top-Wert und steige wie bereits im Vormonat sogar um 0,1 Prozent marginal an.

Vor dem Hintergrund, dass die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als optimal zu bezeichnen seien, werde für die Immobilienkonjunktur auch in nächster Zeit ein vergleichsweise hohes Niveau erwartet. (kl)

Foto: Shutterstock

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