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17. Mai 2016, 08:09
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Entscheiderumfrage – Investoren setzen 2016 bei Immobilien auf mehr Risiko

Immobilien spielen für professionelle Investoren bei Pensionsfonds, Family Offices, Banken oder Versicherern eine anhaltend wichtige Rolle. Das zeigt eine Entscheiderumfrage, die von der Soravia Capital in Kooperation mit dem Branchendienst Refire durchgeführt wurde.

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Der deutsche Immobilienmarkt bleibt auch 2016 im Fokus der Investoren.

Nach Meinung der 80 befragten Fach- und Führungskräfte sind dabei vor allem Wohnimmobilien (69 Prozent), gefolgt von Büroflächen (53 Prozent) und Einzelhandelsobjekten (44 Prozent) gefragt. Der Fokus der Investoren liegt laut Umfrage dabei auf dem deutschen Markt, der in den Top drei der beliebtesten Länder für Immobilieninvestments vor Großbritannien und Österreich liegt.

Immobilien bleiben wichtigste Assetklasse

Wie schon im vergangenen Jahr habe sich auch für 2016 abgezeichnet, dass Immobilien im Portfolio eine wichtigere Rolle spielen werden als andere Assetklassen. Insgesamt würden 86 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte davon ausgehen, dass sich die Nachfrage in diesem Jahr ähnlich verhalten wird wie 2015.

Einen wesentlichen Grund dafür sieht Marc K. Thiel, Geschäftsführer der Soravia Capital im niedrigen Leitzins: “Immobilien sind als Anlageklasse nicht erst seit der Senkung des Leitzins auf null Prozent beliebt. Der Immobilienmarkt wird schon seit Längerem maßgeblich durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bestimmt”, erklärt Thiel.

Private Equity wird beliebtestes Finanzierungskonzept

77,5 Prozent der Befragten würden Thiel zustimmen. So würden viele Experten vor allem Mikroapartments und Wohnhochhäuser als eine gute Anlage betrachten. In der Nutzungsklasse Hotelimmobilien würden mit 70 Prozent die Mehrheit der Experten Design Budget-Hotels als Top-Trend sehen.

Auch in Sachen Projektfinanzierung würden sich deutliche Trends abzeichnen. Private Equity werde dabei 2016 aus Sicht der Experten das gefragteste Finanzierungskonzept sein (96 Prozent), dicht gefolgt von Real Estate Joint Ventures (90,7 Prozent) und Debt Funds (89,2 Prozent).

Auch Crowdfinancing sehe jeder Dritte im Kommen. “Trotz des billigen Geldes wird vor allem indirekt viel Eigenkapital in Immobilienprojekte fließen”, sagt Charles Kingston vom Medienpartner Refire. “So erwarten beispielsweise 67,5 Prozent der Entscheider in unserer Umfrage, dass indirekte Immobilieninvestments 2016 zunehmen.”

Deutschland auf Platz eins der Beliebtheitsskala

76 Prozent der Befragten sehen Deutschland als beliebtes Land für direkte und indirekte Immobilieninvestments. Damit liege es in den Top drei Ländern noch vor Großbritannien und Österreich auf Platz eins. Am wenigsten gefragt seien Italien und die mittel- und osteuropäischen Länder, die auf die vorletzte und letzte Stelle des Rankings gewählt wurden. (kl)

Foto: Shutterstock

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