11. August 2016, 08:28
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Deutsche Hypo-Index: Immobilienklima verbessert sich

Die Grundstimmung der Immobilienexperten bei der 104. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ist positiv. Nach den Rückgängen im Juni und Juli erholt sich das Immobilienklima im August leicht.

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Die Immobilienkonjunktur und das Immobilienklima konnten sich im August ,nach Einschätzung der befragten Experten, verbessern.

Das Immobilienklima präsentiere sich im August mit einem Anstieg von 0,4 Prozent auf aktuell 138,0 Zählerpunkte etwas stärker als in den Vormonaten. Während das Ertragsklima um 1,5 Prozent auf 132,8 Zählerpunkte zugelegt hätte, müsse das Investmentklima einen Verlust von 0,6 Prozent auf 143,3 Zählerpunkte verzeichnen.

Insgesamt könne die Entwicklung aktuell eher als Seitwärtsbewegung interpretiert werden. Es bleibe abzuwarten, ob das Immobilienklima zum ausklingenden dritten Quartal nach der Sommerpause noch einmal Fahrt aufnehmen wird.

Sommerflaute beim Büroklima

Das Bürosegment habe als einziger Teilklimawert leichte Verluste verzeichnet. Mit einem Minus von 1,2 Prozent liege es aktuell bei 137,6 Zählerpunkten. Alle anderen Segmente seien hingegen gewachsen.

Nach zwei verlustreichen Monaten hätte sich das Hotelklima im August mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 138,6 Zählerpunkte am stärksten erholt. Damit erreich es wieder Platz zwei, vor dem Bürosegment.

Spitzenreiter Wohnklima

Auch das Logistikklima habe sich nach dem deutlichen Rückgang im Juli wieder stabilisieren können. Durch einen Anstieg um 1,1 Prozent positioniere es sich bei 139,1 Zählerpunkten.

Zum zweiten Mal in Folge könnten beim Handel und beim Spitzenreiter Wohnen positive Entwicklungen registriert werden. Die Steigerungsraten im Juli hätten noch im Nachkommabereich gelegen, im August gewinne das Wachstum jedoch weiter an Fahrt. Das Handelklima steige um 1,3 Prozent auf 122,0 Zählerpunkte und das Wohnklima um 1,2 Prozent auf 164,3 Zählerpunkte.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

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Positive Entwicklung der Immobilienkonjunktur

Die Immobilienkonjunktur erreiche im August einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vormonat sei der Wert um 2,7 Prozent auf aktuell 279,6 Zählerpunkte gestiegen.

Die makroökonomischen Rahmendaten würden also aktuell eine ideale immobilienwirtschaftliche Ausgangslage aufzeigen. Befürchtungen, dass der Brexit grundlegende negative Auswirkungen auf die Immobilienkonjunktur haben könnte, könnten demnach aktuell nicht bestätigt werden. (kl)

Foto: Shutterstock

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