8. April 2016, 09:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilieneigentum wird immer beliebter

Neun von zehn Bundesbürgern sehen Immobilien als eine sichere Geldanlage und attraktive Altersvorsorge. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage des Hamburger Immobilienentwicklers Aussenalster WPB Wohnungsbau zum Thema “Immobilien mieten oder kaufen”.

Paar-haus-shutt 277140620 in Immobilieneigentum wird immer beliebter

Neun von zehn Deutschen sehen im Erwerb von Immobilien eine sichere Altersvorsorge.

89 Prozent der Befragten hoffen laut den Umfrageergebnissen in den eigenen vier Wänden langfristig nicht nur Geld zu sparen, sondern sich so auch mehr persönliche Sicherheit zu schaffen. Die niedrigen Zinsen und die fehlenden Anlagealternativen würden den Erwerb von Immobilien für viele Deutsche immer interessanter machen.

Lage bleibt entscheidend

Das Mieten von Wohnungen oder Häusern hingegen verliere immer mehr an Zuspruch. Nur noch 37 Prozent der Befragten würden es dem Eigentum vorziehen und sich durch die Miete mehr Flexibilität und die Vermeidung von dauerhaft hohen Kreditraten erhoffen. Auch die hohen Preise am Immobilienmarkt würden die meisten Deutschen von einem geplanten Erwerb nicht abschrecken. So meinen 85 Prozent der Befragten, dass sich ein Objekt in guter Lage noch immer rechnen werde.

“Immobilien sind, wenn gewisse Punkte beachtet werden, eine sichere Geldanlage. Der Käufer hat eine große Chance, einen Zuwachs zu erzielen”, bewertet Eckart von Seydlitz, Geschäftsführer von Aussenalster, die Ergebnisse der Umfrage. Die Vergangenheit habe bewiesen, dass sich Objekte vor allem in guten Lagen positiv entwickelt hätten. Daher seien Wohnungen oder Häuser mit einer guten Erreichbarkeit der Innenstädte häufig eine sichere Geldanlage und zudem eine vernünftige Altersvorsorge.

Sicherheit gegen Wertverfall

Beim Thema Werthaltigkeit von Immobilien kommt es laut von Seydlitz vor allem auf Faktoren wie die Lage, den Grundriss, die Barrierefreiheit und die Bauqualität an. “Bei Kapitalanlegern sind Wohnungen in Altbauhäusern sehr beliebt. Die sind allerdings meist pflegeintensiv, weil viele schon älter als hundert Jahre sind und noch nie grundlegend renoviert wurden.” Hinter den frisch gemalten Fassaden versteckten sich zuweilen gravierende Mängel. Daher böten Neubauten oder sanierte Altbauten den Käufern mehr Sicherheit gegen den Wertverfall. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...