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27. April 2017, 10:52
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Baugenehmigungen gehen zurück

Die Zahl der genehmigten Neubauten und Umbauten ist im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt aber durch niedrige Zinsen und die Zuwanderung weiter an.

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Die Zahl der Baugenehmigungen ist im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Der Bauboom in Deutschland hat in den ersten zwei Monaten des Jahres etwas an Tempo verloren. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, wurden im Januar und Februar insgesamt 50.700 Neubauten und Umbauten genehmigt und damit etwa 3.500 oder 6,5 Prozent weniger als in den ersten zwei Monaten des Vorjahres.

Vor allem bei Umbauten gab es ein kräftiges Minus von 26,0 Prozent. Grundsätzlich treiben aber niedrige Zinsen und die Unterbringung von Flüchtlingen die Nachfrage nach Wohnraum an.

Plus bei Mehrfamilienhäusern

Die Genehmigungen bei Mehrfamilienhäusern stiegen um acht Prozent und erreichten den höchsten Stand in diesem Zeitraum seit fast zwanzig Jahren. Mit 24.235 waren es fast so viele wie in den ersten zwei Monaten 1998 (24.292). Ein Plus von 19,2 Prozent gab es auch bei Wohnungen in Wohnheimen, zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählen.

Weniger Genehmigungen gab es hingegen für den Neubau von Wohnungen in Einfamilienhäusern (minus 21,1 Prozent) und in Zweifamilienhäusern (minus 11,6 Prozent). (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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