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27. April 2017, 10:16
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Commerzbank verwaltet Abwicklung des CS Euroreal

Die Credit Suisse hat die Abwicklung des Immobilienfonds CS Euroreal auf die Commerzbank übertragen, mit Wirkung ab 1. Mai.  Das Verwaltungsmandat für den Fonds wurde bereits 2012 mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt.

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Tower der Commerzbank in Frankfurt am Main: Das Kreditinstitut wird den CS Euroreal künftig verwalten.

Am 1. Mai 2017 übernimmt gemäß Investmentgesetz die Commerzbank AG als Depotbank die weitere Abwicklung des CS Euroreal, das geht aus einer Pressemitteilung der Credit Suisse hervor. Am 21. Mai 2012 hatte die Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft das Verwaltungsmandat für den offenen Immobilienfonds mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt und damit dessen geregelte Abwicklung eingeleitet.

Großteil des Portfolios bereits verkauft

Die Credit Suisse AG, die den Fonds bisher verwaltet hat, hat nach eigenen Angaben, seit der Einleitung der Rücknahmeaussetzung, bereits 82 Prozent des ursprünglichen Immobilienportfolios verkauft. Die Veräußerungserlöse hätten per Saldo in etwa auf der Höhe der zuletzt von den unabhängigen Gutachtern festgestellten Verkehrswerte gelegen.

Der Verkauf von zwei Einzelhandelsimmobilien mit einem Verkehrswert von insgesamt rund 150 Millionen (zwei Prozent des ursprünglichen Portfolios) sei zusätzlich bereits vertraglich gesichert. Damit würden 23 Immobilien mit einem Verkehrswert von einer Milliarde Euro zum weiteren Verkauf durch die Commerzbank AG verbleiben.

Mit den Erlösen aus den Verkäufen habe die Credit Suisse in der Abwicklungsperiode im Rahmen von neun Ausschüttungen bisher 3,2 Milliarden Euro an die Anleger ausgezahlt. Vor dem Ablauf des Verwaltungsmandats werde am 27. April 2017 eine außerordentliche Sonderausschüttung von 650 Millionen Euro, beziehungsweise 6,20 Euro für die EUR-Anteilklasse geleistet.

Einschließlich der außerordentlichen Sonderausschüttung hätten die Anleger der EUR-Anteilklasse dann rund 3,8 Milliarden Euro, das entspreche knapp zwei Dritteln des Anteilwerts zum Zeitpunkt der Einleitung der Fondsauflösung per 21. Mai 2012.

Bafin überwacht Abwicklungsprozess

Langfristige Anleger der EUR-Anteilklasse, die vor rund neun Jahren – also etwa zwei Jahre vor der Rücknahmeaussetzung – ihre Fondsanteile erworben haben, haben nach Angaben von Credit Suisse trotz der Fondsabwicklung bislang per Saldo keine Verluste erlitten. Damit sei im Marktvergleich der in Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht worden.

Ab dem 1. Mai 2017 trage die Commerzbank AG die Verantwortung dafür, die noch verbliebenen Immobilien zum Verkauf zu stellen und die freien liquiden Mittel schrittweise an die Anleger auszuschütten. Sie strebe hierbei weiter einen halbjährlichen Auszahlungsturnus an.

Der Abwicklungsprozess werde wie bisher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) überwacht. Im Rahmen der weiteren Abwicklung des CS Euroreal habe die Commerzbank der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft ein Dienstleistungsmandat für die Übernahme der operativen Aufgaben erteilt. Die Kommunikation mit den Anlegern übernehme die Commerzbank. (kl)

Foto: Shutterstock

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9 Kommentare

  1. Heute haben wir den 22.06.2018 und läppische 0,55€ pro Anteilsschein. Das ist ja der Wahnsinn. Seit die Commerzbank das Mandat verwaltet wird nur unübersichtlich die noch nicht verkauften Liegenschaften in Minischrift aufgelistet. Keine Prognosen, schlicht und ergreifend es fehlt der Glaube am Erfolg. In Portugal und Spanien sind nach meinem Kenntnisstand die meisten vorhanden. Statt alles zügig zu veräußern habe ich das Gefühl man spielt auf Zeit um die jährlichen Provisionen 0,8% von 1 Mrd. € = 8 Mio. € einzukassieren. Ich bin schwer enttäuscht. Wieviel Jahre will man denn noch brauchen?! Provisionen für Missmanagement. Fazit. Der offene Immobilienfonds war von Anbeginn ein Fehlprodukt und konnte gar nicht funktionieren.

    Kommentar von Hennes — 22. Juni 2018 @ 11:53

  2. Es ist also abzuwägen ob es sich lohnt den CS Euroreal an der Börse zu verkaufen. Statt 13.500 € müsste man mit knapp 10.000 € vorlieb nehmen. Da ist guter Rat teuer! Nach meinem Kenntnisstand war es unser geliebter Finanzminister Wolfgang Schäuble der öffentlich angedeutet hatte ob man nach der Immobilienkrise in den USA nicht auch in Europa hergehen sollte die Immobilienpreise 10% abzuwerten! Dieses Aussage hatte den Exodus ausgelöst weil dann schlagartig große Fondgesellschaften panikartig verkauften und so den Liquiditätsengpass auslösten. Das war das Ende des offenen Immobilienfond. Nun haben wir ja den Herrn Drahgi als Italiener als EZB Oberhaupt, der die Zinsen auf 0% gesetzt hat. Damit entschuldet sich sein Land und auch wir müssen den Kurs ertragen. Für Einlagen gibt es nichts mehr. Rosige Aussichten.

    Kommentar von Hennes — 10. Mai 2018 @ 11:38

  3. Aufgabeaufschlag 5%, Verwaltungsgebühren und Wertminderungen. Dann 8 Jahre nicht an sein Geld kommen. Der Mitarbeiter bei der Postbank sollte angeblich nicht bei der Postbank gearbeitet haben. Meinte wortwörtlich auf AB: Nach meinem Kenntnisstand haben Sie doch keine Verluste gemacht und wenn dann höchstens marginal ca. 300 € dafür lohne es sich nicht Rechtsmittel einzulegen. Und weiter: Haben Sie den Fond bei mir gekauft? Wenn ja bestehe eine minimale Chance. Fakt ist ca 10.000 € Verlust, bislang 8 Jahre Wartezeit und immer sind noch 13.000 € gebunden und man haftet noch jahrelang für Steuer und Garantien nach Verkauf. Es ist also vorprogrammiert das noch jahrelang 2.000-3.000 € stehen bleiben. Obwohl der Immobilienmarkt boomt werden ständig Abwertungen vollzogen. Dabei waren die Luxusimmobilien nicht älter als 15 Jahre. Die letzte Ausschüttung war Dezember 2017 mit läppischen 4 Cent pro Anteilsschein. Ich warte händeringend auf die angeblich nächste halbjährliche Auszahlung, aber es ist nirgends davon etwas zu hören. Normalerweise gilt die Auszahlung im Dezember nicht, das hat man nur gemacht um alles zu beschönigen. So wird man als Bürger im wahrsten Sinne betrogen.

    Kommentar von Hennes — 10. Mai 2018 @ 11:23

  4. Wir besitzen seit ca. 12 Jahren den Fond CS Euroreal. Dieser wurde uns als total sicher von der Postbank verkauft.
    Leider haben wir nur Verluste erlitten, wir sind somit betrogen worden. Wir verstehen nicht, warum die BaFin diese Betrügereien zulässt.
    Aber der Normal-Bürger wird immer betrogen.

    Kommentar von Scherrbaum — 1. März 2018 @ 14:58

  5. Ich weis nicht wie Credit Suisse rechnet daß die Anleger keine Verluste haben, doch meine Rechnung sieht anderst aus und man sieht wie dort gelogen wird, auch als mir die
    Anlage als absolut sicher von der Postbank verkauft wurde.

    Kommentar von Johann Kees — 14. Januar 2018 @ 16:50

  6. Depotnummer 371735567
    Ich bitte sie,den lächerlichen Restbetrag auf mein Konto bei der Postbank zu überweisen.Im voraus vielen Dank

    Kommentar von Siegfried Rose — 7. Juli 2017 @ 13:00

  7. Depotnummer 371735567
    Das Restgeld auf mein Konto überweisen und das Depot auflösen.Im vorraus vielen Dank

    Kommentar von Siegfried Rose — 7. Juli 2017 @ 12:53

  8. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Frau Elisabeth Mayer, geb. am 27.11.39 ist am
    29.05.2017 verstorben. Da ich Alleinerbe bin,
    frage ich Sie, welcher Wert wird dem Nachlassgericht
    übermittelt? Lt. meiner Unterlagen war der Wert
    zum Todestag ca. EUR 15 560,–.
    Bitte geben Sie mir sobald als möglich Bescheid.
    Auch gerne telefonisch über 0172/8287883.

    Besten Dank Ihr J. Loy

    Kommentar von Josef LOy — 3. Juli 2017 @ 14:45

  9. Depotnummer 552633561. K.N 8048953963
    Bitte das Restgeld auf mein Konto bei der Postbank
    DE51660100750157259756 überweisen und das Konto kündigen.
    Vielen Dank
    Klaus Petruck

    Kommentar von Klaus Petruck — 22. Mai 2017 @ 11:53

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