Anzeige
16. Oktober 2017, 12:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Das große Immobilienstandort-Ranking 2017

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben ihren Aufwärtstrend auch in 2017 fortgesetzt, wie der aktuelle Cash.-Städte-Report zeigt. Welche Standorte stechen dabei besonders hervor?

Das große Immobilienstandort-Ranking 2017

Stuttgart belegt den ersten ersten Platz des Gesamtrankings und ist damit der dynamischste Immobilienstandort Deutschlands.

Die Siegerstadt des Gesamtrankings 2017, in das auch Wirtschafts- und Bevölkerungsdaten einfließen, und damit dynamischster Immobilienstandort Deutschlands ist Stuttgart.

Stuttgart mit Vorsprung

Die baden-württembergische Landeshauptstadt zeichnet sich durch gute Wirtschaftsdaten und einen florierenden Immobilienmarkt aus.

Allerdings haben die Wohnungspreise dort bereits ein hohes Niveau erreicht und liegen bei durchschnittlich 3.580 Euro pro Quadratmeter, in guten Wohnlagen bei 4.020 Euro.

An zweiter Stelle des Gesamtrankings folgt München. Dort liegen die Kaufpreise bei durchschnittlich 6.350 Euro pro Quadratmeter – der höchste Wert in Deutschland. Den dritten Platz des Rankings nimmt der Vorjahressieger Frankfurt ein. Beide Standorte können eine starke Wirtschaftskraft und steigende Immobilienpreise vorweisen.

Hohe Renditen oft mit hohem Risiko

Beim Blick auf die Mietrenditen der 40 Standorte zeigt sich, dass die höchsten momentanen Werte an eher wachstumsschwachen Standorten zu erzielen sind. So weist Chemnitz mit 8,2 Prozent die höchste Mietrendite in guten Lagen auf. An zweiter Stelle folgen Magdeburg mit 5,9 Prozent und Halle mit 5,4 Prozent.

So wird eine alte Maklerregel bestätigt, wonach die höchsten Renditen auch mit dem höchsten Risiko verbunden sind. Sie sind in der Regel an Standorten mit niedrigem Kaufpreisniveau zu erzielen.

Dies verspricht hohe Erträge, sofern problemlos vermietet werden kann, aber oft sind diese Märkte auch sehr unsicher.

Geringe Renditen durch hohe Preise

In den Metropolen mit ihren dynamischen Immobilienmärkten sind die Mietrenditen aufgrund der gestiegenen Immobilienpreise dagegen niedriger.

Grund dafür sind die Kaufpreissteigerungen an vielen Standorten, die nicht in gleichem Maße durch einen Anstieg der Mieten kompensiert werden.

In München sind in guten Lagen im Schnitt 3,0 Prozent Mietrendite zu erzielen, in Hamburg 3,1 Prozent. Berlin und Köln kommen auf 4,0 und 3,5 Prozent, Düsseldorf und Stuttgart liegen bei 3,5 und 3,7 Prozent.

Auch kleinere Städte weisen niedrige Renditen auf. In Regensburg erzielten Investoren im Analysezeitraum in bevorzugten Lagen lediglich 3,2 Prozent.

Seite zwei: Mietpreise auf hohem Niveau

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Höhere Rendite muss nicht unbedingt mit höherem Risiko einhergehen. Bspw. lassen sich mit Betreutem Wohnen auch an gefragten Standorten noch gute Renditen erzielen.

    Kommentar von Pflegeimmobilie — 19. Oktober 2017 @ 10:56

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Reform der Betriebsrente – VV-Fonds – Crowdinvesting – Maklerpools

Ab dem 23. November im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Generali: Dialog übernimmt auch das Sachgeschäft

Die Generali will sich im Maklermarkt neu aufstellen. Die Marke Generali arbeite künftig exklusiv mit dem langjährigen Vertriebspartner DVAG zusammen, die Cosmos Direkt sei weiterhin im Direkt- und Digital-Vertrieb tätig und die Dialog konzentriere sich auf den Maklermarkt, teilte das Unternehmen mit.

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: IVD fordert Eigentumsförderung

Die Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen befinden sich derzeit auf der Zielgeraden, doch besonders bei der Wohnungspolitik bestehen noch Meinungsverschiedenheiten. Darunter könnte auch die im Wahlkampf versprochene Eigentumsförderung leiden.

mehr ...

Investmentfonds

Hans-Werner Sinn: “Es kriselt überall in Europa”

Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des Ifo-Instituts warnte davor, dass sich die europäische Währungsunion in eine Transferunion verwandelt. Sinn war als Gastredner auf der 30. Feri-Tagung in Frankfurt eingeladen. Eines der Schwerpunktthemen der Veranstaltung war die Zukunft der Währungsunion.

mehr ...

Berater

DSGV-Präsident Fahrenschon tritt zurück

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, legt sein Amt im Einvernehmen zum 24. November 2017 nieder. Das teilt der DSGV mit. Die Amtsgeschäfte werden demnach übergangsweise vom Ersten Vizepräsidenten und Geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern übernommen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marenave: Neuer Aufsichtsrat feuert den Vorstand

Der neu formierte Aufsichtsrat der Marenave Schiffahrts AG hat die Bestellung des bisherigen Alleinvorstands Ole Daus-Petersen mit sofortiger Wirkung widerrufen.

mehr ...

Recht

BGH: Riester-Verträge mit staatlicher Förderung nicht pfändbar

Verträge für die Riester-Rente sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht pfändbar, wenn sie staatlich gefördert wurden. Entscheidend sei, dass die Ansprüche nicht übertragbar sind, begründete der für Insolvenzrecht zuständige IX. Senat in Karlsruhe einen entsprechenden Beschluss.

mehr ...