10. April 2017, 12:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DIHK-Register: Mehr Immobiliendarlehens- als Finanzanlagenvermittler

Aktuell sind fast 45.000 Immobiliendarlehensvermittler im Register des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) erfasst. Ihre Anzahl hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt und liegt über der der registrierten Finanzanlagenvermittler.

DIHK-Register: Mehr Immobiliendarlehens- als Finanzanlagenvermittler

Die Zahl der registrierten Immobiliendarlehensvermittler hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt.

Aktuell sind 44.924 Immobiliardarlehensvermittler gemäß Paragraf 34i Gewerbeordnng (GewO) bei der DIHK registriert. Zu Jahresbeginn waren es 22.180. Die Zahl der Registrierungen hat sich innerhalb von drei Monaten mehr als verdoppelt. Die Anzahl der 34i-Vermittler liegt damit weit über den Erwartungen.

Experten hatten damit gerechnet, dass die Zahl der Registrierungen bis zum Ende der Übergangsfrist am 21. März 2017 auf 25.000 steigen würde. Die Zahl der 34i-ler, die als Honorar-Immobiliardarlehensberater auftreten, ist seit Januar von 694 auf 1.336 gestiegen.

Finanzanlagenvermittler: Kaum Bewegung im Register

Die Immobiliardarlehensvermittler haben sogar die Finanzanlagenvermittler gemäß Paragraf 34f GewO überholt: Im DIHK-Register sind aktuell 37.276 Finanzanlagenvermittler eingetragen (1. Januar 2017: 37.229).

Ihre Anzahl ist damit in den letzten drei Monaten nur geringfügig gestiegen. Im Jahresvergleich sind 556 Registrierungen mehr zu verzeichnen (1. April 2016: 36.720).

Erneut weniger Vermittler für Geschlossene Investmentvermögen

Eine Erlaubnis zur Vermittlung Offener Investmentvermögen gemäß Paragraf 34f Abs. 1 Nr. 1 Gewerbeordnung (GewO) haben 36.751 der aktuellen Registrierten (1. Januar 2017: 36.711).

9.400 können Geschlossene Investmentvermögen (gemäß Paragraf 34f Abs. 1 Nr. 2 GewO) vermitteln (1. Januar 2017: 9.481). Im Oktober 2016 Monaten waren es noch 9.503.

6.412 Finanzanlagenvermittler ist die Vermittlung von Vermögensanlagen gemäß Paragraf 34f Abs. 1 Nr. 3 GewO (1. Januar 2017: 6.493) erlaubt.

Kleines Plus bei Honorar-Finanzanlagenberatern

Die Zahl der registrierten Honorar-Finanzanlagenberater ist leicht gestiegen. Insgesamt sind dort zur Zeit 150 Honorarberater mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34h Gewerbeordnung registriert (1. Januar 2017: 139).

Im Jahresvergleich ist die Zahl der Registrierungen um 21 gestiegen (1. April 2016: 121). (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Munich Re fürchtet starke Hurrikan-Saison im Atlantik

Die bevorstehende Hurrikansaison im Nordatlantik wird in diesem Jahr nach Einschätzung von Geowissenschaftlern vermutlich heftiger als üblich ausfallen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wären schwere Sturmtreffer auf Land besonders problematisch, warnte der weltgrößte Rückversicherer Munich Re am Freitag.

mehr ...

Immobilien

Nach Neuregelung der Maklercourtage: Forderung nach Sachkundeprüfung für Makler

Durch die Neuregelung der Maklerprovision ist eine Steigerung der Qualität und Professionalisierung der Maklerbranche zu erwarten. Dazu gehört nach Meinung von Re/Max Germany auch ein Examen noch Meisterbrief die für den Maklerberuf bislang nicht nötig seien.

mehr ...

Investmentfonds

Wie wahrscheinlich sind negative Zinssätze?

Negative Zinssätze sind wieder in den Schlagzeilen. Die Märkte haben begonnen, die Chance einzupreisen, dass sowohl die US-Notenbank als auch die Bank of England gezwungen sein werden, die Zinsen zu senken und die Nullgrenze zu durchbrechen, um ihre Wirtschaft zu stützen und den wachsenden disinflationären Druck auszugleichen. Aber wie wahrscheinlich ist dies und warum wird jetzt darüber gesprochen? Ein Kommentar von Colin Finlayson, Co-Manager des Kames Strategic Global Bond Fund

mehr ...

Berater

Corona: KI als Sofortsicherheit für Soforthilfe

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sorgen dafür, dass die digitale Transformation an Fahrt aufnimmt. Daraus ergeben sich aber auch neuartige Problemstellungen. Die Betrugsversuche bei den online zu beantragenden Corona-Hilfen zeigen in beispielhafter Weise, welche das sind und wie sie zu lösen wären. Gastbeitrag von Frank S. Jorga, WebID Solutions

mehr ...

Sachwertanlagen

Bisher kaum Corona-Prospektnachträge bei Publikums-AIFs

Nur drei Prospekte von geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger, die vor der Corona-Krise aufgelegt wurden und sich noch in der Platzierung befinden, wurden bislang durch spezielle Risikohinweise zu den möglichen Folgen der Pandemie ergänzt.

mehr ...

Recht

BVDW sieht Gefahr eines „Digitalen Lockdown“

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sein Urteil im Fall Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die Planet49 GmbH gesprochen. Demnach reicht eine bereits vorangekreuzte Checkbox nicht aus, um den Anforderungen an eine Einwilligung beim Setzen von Cookies zu entsprechen. Dies war zu erwarten. Der BGH hat aber nicht eindeutig darüber entschieden, ob prinzipiell eine Einwilligung des Nutzers für den Einsatz von Cookies zur Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung oder Marktforschung  erforderlich ist.

mehr ...