DZ-Bank-Gruppe ordnet Immobiliengeschäft neu

Die DZ-Bank-Gruppe plant, die vier Gesellschaften des Immobiliengeschäfts für Gewerbe- und Privatkunden zu zwei Gesellschaften zusammenzulegen. Dadurch erwartet Vorstandsvorsitzender Wolfgang Kirsch Einsparungen im Millionenbereich.

DZ Bank Frankfurt
Zentrale der DZ Bank in Frankfurt am Main.

Die genossenschaftliche DZ-Bank-Gruppe ordnet ihr Immobiliengeschäft für Gewerbe- und Privatkunden neu. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 sollen von den bislang vier Gesellschaften in diesem Geschäftsfeld noch zwei übrig sein, wie die DZ Bank am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Die DG Hyp soll zunächst die gewerblichen Immobilienaktivitäten der ehemaligen WGZ Bank übernehmen, die im Sommer mit der DZ Bank fusionierte. Dann ist eine Fusion von DG Hyp (Hamburg) und WL Bank (Münster) angestrebt.

Kostensynergien

„Wir erwarten durch die Neuordnung Ertrags- und Kostensynergien im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich“, sagte DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch. Die entsprechenden Beschlüsse rückwirkend zum Jahresende 2017 sind für die erste Jahreshälfte 2018 angestrebt. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall soll ihr auf Privatkunden konzentriertes Geschäft unverändert fortführen. (dpa-AFX)

Foto: DZ-Bank

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