13. September 2017, 11:16
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Forward-Darlehen im Rekordtief

Trotz der teuren Immobilienkredite steigt die Nachfrage nach Forward-Darlehen nicht an. Was sich sonst noch auf dem Markt für Baufinanzierungen geändert hat, beschreibt der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung. Gastbeitrag von Michael Neumann, Dr. Klein

Neumann in Forward-Darlehen im Rekordtief

Michael Neumann, Dr. Klein: “Betrachtet man die Entwicklung der letzten zwölf Monate, liegt die Talsohle mit den niedrigsten Monatsraten hinter uns.”

Die Bauzinsen steigen weiter leicht an: Die durchschnittliche Monatsrate, die für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung ermittelt wird, beträgt im August 469 Euro und damit acht Euro mehr als im Juli.

Betrachtet man die Entwicklung der letzten zwölf Monate, liegt die Talsohle mit den niedrigsten Monatsraten hinter uns: Seit November 2016 sind die Kosten für diesen Durchschnittswert tendenziell gestiegen. Dennoch finden Darlehensnehmer nach wie vor sehr gute Finanzierungsbedingungen vor: Immobilienkredite sind weiterhin relativ günstig.

Kreditnehmer leihen sich im August im Schnitt etwas weniger Geld für ihre Immobilien. Waren es im Juli noch 201.000 Euro, sinkt die Summe im August auf 200.000 Euro. Seit April 2016 beträgt die Darlehenshöhe konstant über 190.000 Euro.

 

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Tilgungssatz, Beleihungsauslauf und Sollzinsbindung konstant

Wer im August in die eigene Immobilie investiert, entscheidet sich für eine schnelle Tilgung des Kredits: Mit 2,82 Prozent ist der Tilgungssatz vergleichbar mit den Vormonaten (Juli: 2,84 und Juni: 2,86 Prozent) und nach wie vor recht hoch – selbst wenn er sich seit April in kleinen Schritten von der drei-Prozent-Marke entfernt.

Seite zwei: Forward-Darlehen bleiben im Allzeittief

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