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19. September 2017, 15:19
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Hausbau: Mit oder ohne Keller?

Beim Hausbau gilt es oft, auf die Einhaltung des Budgets zu achten. Das Weglassen des Kellers kann die Kosten um einiges senken. Doch ist dies auch ratsam und wie beeinflusst es den Wert der Immobilie? Baufi24 zählt die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung auf.

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Viele Bundesbürger nutzen einen Keller ohnehin nur in geringem Maße.

Der Bau eines Eigenheims erfordert vom Häuslebauer eine Unmenge an Entscheidungen: Von der Anzahl der Zimmer über die Gartengestaltung bis hin zur Wahl der Fliesen im Badezimmer.

Häufig ist der Entschluss für oder gegen das Kellergeschoss ein reiner Kostenfaktor, so Baufi24. Bei dem Untergeschoss stelle sich immer die Frage: Ist die Investition notwendig oder zweitrangig?

„Mit einem Keller lässt sich der Wert des Hauses steigern, gleichzeitig empfinden ihn viele Eigenheimbesitzer als überflüssig. Daher sollte die Entscheidung immer passend zur individuellen Situation getroffen werden“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer bei Baufi24.

Nachteile eines Kellers

Die Entscheidung für einen Keller sei immer auch eine Frage des Budgets. Denn die Errichtung eines solchen Untergeschosses könne zwischen 300 und 800 Euro pro Quadratmeter kosten. Befänden sich auf dem Grundstück noch bauliche Risiken, wie beispielsweise aufstauendes Sickerwasser, hebe dies die Ausgaben noch weiter an.

„Nicht nur die steigenden Kosten sind ein Argument gegen einen Keller. Viele Bauherren brauchen den Platz nicht. Gerade ältere Häuslebauer, die ihr Haus altersgerecht gestalten, verzichten auf die zusätzlichen Stufen und bauen lieber alles ebenerdig“, so Scharfenorth weiter. Sei schon vorab klar, dass Eigentümer den Platz im Keller kaum nutzen würden oder ihr Budget knapp sei, sollten sie die Mehrkosten besser einsparen.

Vorteile des vorhandenen Kellers

Was für einige Bauherren dagegen spreche, sei bei anderen ein Argument dafür: Ein Keller führe zu deutlichem Raumgewinn. Besonders größere Familien profitierten von dem zusätzlichen Stauraum oder der jugendliche Nachwuchs könne unten ein eigenes Reich bekommen.

Ein weiteres Argument für einen Keller sei der Wiederverkaufswert: „Mit einem Keller können Verkäufer deutlich mehr für ihre Immobilie verlangen, als Nachbarn ohne Keller. Hierfür ist die zusätzliche Investition definitiv eine Überlegung wert“, so Scharfenorth.

Sei das Geld knapp, aber der Wunsch nach einem Keller groß, könnten handwerklich geschickte Bauherren durch Eigenleistungen einen Teil der zusätzlichen Investition einsparen. Eine weitere Möglichkeit sei, den Keller zunächst als Rohbau zu errichten und erst später, wenn wieder genug Kapital vorhanden sei, fertig auszubauen. (bk)

Foto: Shutterstock

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