31. August 2017, 09:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilie vererben: Schenkung als Alternative

Viele Bundesbürger haben sich Immobilienvermögen aufgebaut. Im Todesfall kann dies bei ihren Erben zu deutlichen Steuerlasten führen. Schenkungen können dies vermeiden.

Haus-steuern-taschenrechner-dokument-rechnen-geld-formular-shutterstock 342154160 in Immobilie vererben: Schenkung als Alternative

Durch Schenkungen können erhebliche Vermögenswerte übertragen werden.

Wer seinen Immobilienbesitz an Familienmitglieder vererben möchte, hat ein Interesse daran, dass diese das Vermögen möglichst reibungslos übernehmen können.

Zwar gibt es staatliche Freibeträge für geerbte Immobilien, doch können diese Werte schnell überschritten werden und erhebliche Steuern anfallen. Im schlimmsten Fall müssen die Erben die Immobilien veräußern, falls nicht genug Barvermögen vorhanden ist.

Schenkungen als Alternative

Durch Schenkungen zu Lebzeiten können diese Belastungen vermieden oder deutlich reduziert werden. Immobilienbesitzer können auf diese Weise erhebliche Vermögenswerte an Angehörige übertragen.

Die Freibeträge sind für Erbschaften und Schenkungen gleich hoch. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Die Freibeträge für Schenkungen können alle zehn Jahre aufs Neue in Anspruch genommen werden.

Ehepartner muss eigenes Heim weiter bewohnen

Am einfachsten lässt sich eine Immobilie an den Ehepartner übergeben. Das selbst genutzte Eigenheim kann dem Partner stets steuerfrei übertragen werden. Allerdings gibt es dabei einige Bedingungen: Der Immobilieneigentümer muss vorher selbst dort gelebt haben. Der Empfänger der Schenkung muss das Eigenheim zudem nach dem Tod des Partners noch mindestens zehn Jahre bewohnen.

Für Ehepartner liegt der Freibetrag im Falle einer Schenkung bei 500.000 Euro.

Seite zwei: Ansehnliche Freibeträge für Kinder

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Defekte Produkte häufigster Schaden bei Bauprojekten

Auf großen Baustellen deutscher Unternehmen sind defekte Produkte und schlechte Qualitätskontrollen der häufigste Grund für einen Versicherungsschaden. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Allianz, die die Versicherung am Dienstag in München vorstellt.

mehr ...

Immobilien

DGB fordert unbefristete Mietpreisbremse

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält die Beschlüsse der Großen Koalition zur Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2025 für unzureichend. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”: “Zwar ist die Einigung im Koalitionsausschuss ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wir brauchen mehr. Die Mietpreisbremse sollte unbefristet und flächendeckend gelten.”

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Sachwertanlagen: Was wollen Sie wissen?

Zum 9. Cash.-Branchengipfel Sachwertanlagen trifft sich am 5. September wie immer um diese Jahreszeit eine hochkarätige Expertenrunde, um über die Gegenwart und Zukunft der Sachwertbranche zu diskutieren. Auch Cash.-Leser können sich wieder einmischen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

Mit dem Erwerb von zwei modernen Apartmenthäusern in der Metropolregion Helsinki erweitert AEW seinen Wohnbestand in Richtung Finnland. Die knapp 90 vollvermieteten Einheiten verteilen sich dabei auf ein Objekt im stark wachsenden Teilmarkt von Jätkäsaari – im westlichen Teil der Innenstadt von Helsinki – sowie eine Liegenschaft im angrenzenden Espoo (Matinkyla).

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...