Anzeige
21. Juni 2017, 08:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neubau versus Bestand: Vor- und Nachteile für Kapitalanleger

Anlageimmobilien sind bei Investoren und Privatanlegern gefragt wie nie zuvor. Wer sich zum Erwerb einer Wohnung entschlossen hat, kann unter Bauträgerangeboten aus Neubau oder Bestand wählen – doch was ist die bessere Wahl?

Neubau

Neben Neubauobjekten eignen sich grundsätzlich auch Bestandsimmobilien als Anlageobjekte. Sie weisen sogar in der Regel das günstigste Preisniveau auf.

Neubauimmobilien stehen im Fokus der Anleger. Im Vergleich zu Objekten aus dem Bestand ist das Preisniveau für neue Wohnungen oder Häuser allerdings höher. Dafür erhält der Käufer jedoch eine Immobilie auf dem neuesten Stand im Hinblick auf Architektur, Bautechnik und Ausstattung.

Aufgrund der höheren Kaufpreise erzielen Anleger mit Neubauobjekten meist niedrigere Anfangsmietrenditen, oft müssen sie sich mit zwei bis drei Prozent zufrieden geben. Allerdings sind die langfristigen Wertsteigerungsaussichten oft besser als bei Bestandsimmobilien. Daher könnte sich ein Investment insbesondere für Käufer lohnen, die eine längere Anlageperspektive haben.

Keine Mietpreisbremse

Neubauobjekte sind zudem von der Mietpreisbremse ausgenommen, die von der Bundesregierung beschlossen wurde.

“Neubauwohnungen eignen sich hervorragend als Kapitalanlage für Privatanleger. Entscheidend ist natürlich in jedem Fall die Lage. Zwar ist das Preisniveau im Vergleich zu Bestandswohnungen höher, aber dafür sind die Investitionskosten gerade in den ersten Jahren entsprechend niedriger und es können höhere Mieten verlangt werden als in Bestandsobjekten”, sagt Florian Neher, Head of Sales Germany bei der Patrizia Immobilien AG.

Makro- und Mikrolage für Mietrendite entscheidend

Trotz gestiegener Immobilienpreise in den Wachstumszentren sei die Nachfrage weiter hoch und werde auch in den kommenden Jahren weiter anhalten. “Daher eignen sich Wohnimmobilien in Wachstumszentren grundsätzlich weiterhin als Kapitalanlage”, so Neher. Die Höhe der Mietrendite hänge dabei stets von der individuellen Lage und dem Zustand eines Objekts ab.

Tatsächlich bestimmen viele Faktoren die Gesamtrendite einer Immobilienanlage. Entscheidend für die Mietrendite sowie für die Wertsteigerung sind zum einen die Makro- und Mikrolage. Daneben spielen auch Bauqualität, Alter, Ausstattung und Grundrissaufteilung eine wesentliche Rolle.

“Die Nachfrage nach Wohnimmobilien als Kapitalanlage ist ungebrochen hoch, insbesondere im mittleren Preissegment”, sagt Ralph Müller, geschäftsführender Gesellschafter von Die Wohnkompanie Nord.

Wenig Instandhaltungsaufwand

Die Gründe für die hohe Nachfrage lägen auf der Hand: Wohnimmobilien in guten Lagen seien wertstabil und den sicherheitsorientierten Anlegern fehlten schlicht Anlagealternativen auf dem Kapitalmarkt. Gerade der Neubau im mittleren Preissegment sei für den Privatanleger geeignet.

Seite zwei: Bestandsimmobilien: Günstigstes Preisniveau

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Eine Immobilie in einer guten Lage ist seit Jahrzehnten eine solide Kapitalanlage. Egal, ob in Niedrigzinsphasen oder in Phasen höherer Zinsen. Langfristig ist eine Immobilie immer eine gute Entscheidung.

    Kommentar von Pflegeimmobilie — 22. Juni 2017 @ 18:34

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 08/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Emerging Markets – Altersvorsorge – Bausparen – Recruiting

Ab dem 20. Juli im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Digitalisierung: “Versicherer müssen kulturelle Hürden überwinden”

Möchten Versicherer an Schlagkraft gewinnen, müssen sie die digitale Transformation deutlich konsequenter angehen und vor allem die Managementkapazitäten zielgerichtet einsetzen. Denn bisher hat nur jede zweite Versicherung eine Digitalisierungsstrategie entwickelt.

Gastbeitrag von Stefan Geipel, zeb

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Im zweiten Quartal 2018 haben die Immobilienpreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden angezogen – wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Welche Besonderheiten sich daraus für die Finanzierung ergeben, erklärt Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. Seine Sprecherin muss es wieder richten.

mehr ...

Berater

Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

Für die meisten von uns ist der Beruf nicht nur die Basis des Lebensunterhalts, sondern auch ein wichtiger Pfeiler der Identität. Kein Wunder also, dass die Absicherung der Arbeitskraft eine höchst individuelle Angelegenheit ist und deshalb von so gut wie allen Experten empfohlen wird.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

DFV kauft Hotel für weiteren Publikumsfonds

Die DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Immac Holding, hat das Rilano Hotel in Oberursel erworben. Es soll Objekt eines weiteren alternativen Investmentfonds (AIF) werden.

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...