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6. Dezember 2017, 12:25
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Smart Home: Jeder vierte Bauherr würde für den Einbau mehr als 5.000 Euro ausgeben

Smart-Home-Technologien werden immer wichtiger: Einer aktuellen Umfrage zufolge setzen mehr als die Hälfte der Häuslebauer auf die intelligente Haustechnik. Jeder vierte sei bereit, mehr als 5.000 Euro zu investieren.

Untitled-design-4 in Smart Home: Jeder vierte Bauherr würde für den Einbau mehr als 5.000 Euro ausgeben

Technologien zur Steuerung von Hausfunktionen wie Beleuchtung oder Belüftung werden immer wichtiger.

57 Prozent der Bundesbürger, die in den kommenden zwei Jahren ein Haus bauen wollen, legen bei ihren Planungen großen oder sogar sehr großen Wert auf eine smarte Haustechnik, so das Ergebnis einer Umfrage des Bauherren-Beraters Almondia.

Jeder vierte sei daher auch bereit, mehr als 5.000 Euro zu investieren, um sein künftiges Eigenheim “smart” zu machen. Sieben Prozent der angehenden Hausbesitzer würden sogar mehr als 10.000 Euro für eine Heizungssteuerung per Smartphone-App oder die automatische Steuerung von Beleuchtung, Belüftung und Co. ausgeben.

Das sind Ergebnisse der “Bauherren-Studie 2017”. Für die Untersuchung hat Almondia mehr als 1.000 Bundesbürger befragt, die entweder in den vergangenen Jahren ein Eigenheim gebaut haben oder gerade einen Bau planen.

Auf Kompatibilität achten

“Smarte Haustechnik ist mehr als technischer Schnickschnack. Gerade für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann eine automatische Licht- oder Belüftungssteuerung den Alltag stark erleichtern. In Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden, und so lange wie möglich eigenständig leben möchten, werden intelligente Häuser mittelfristig stark an Bedeutung gewinnen”, so das Fazit von Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer bei Almondia.

Damit die Haustechnik aber auch wirklich zukunftssicher ist, seien beim Einbau Partner mit Expertise gefragt. Denn es gibt viele unterschiedliche Lösungen, und nicht alle seien untereinander kompatibel. In diesem Zusammenhang spielen laut Almondia offene Standards wie etwa KNX eine wichtige Rolle. Die Schnittstellen seien dort frei zugänglich, sodass die Hersteller ihre Geräte dem Standard entsprechend anpassen könnten.

Sicherheit wichtiger Aspekt

Mittlerweile gebe es eine Reihe von Handwerksbetrieben, die sich auf das Thema Smart Home spezialisiert haben und die Bauherrn auch in puncto Sicherheit beraten könnten.

„Wenn der Hausbesitzer über das Internet auf seine Haustechnik zugreifen kann, gelingt das theoretisch auch Cyberkriminellen“, warnt Rättich. Sicherheit sei daher das oberste Gebot. „Es fängt schon bei so simplen Grundregeln an, dass ein Passwort stets aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, um es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen“, so der Almondia-Geschäftsführer.

Von den Befragten, die schon gebaut haben, setzten nach den Ergebnissen der Umfrage 28 Prozent von Anfang an auf smarte Haustechnik. Etwas mehr als jeder Fünfte habe aus Kostengründen bisher darauf verzichtet, während 13 Prozent die intelligenten Komponenten peu à peu nachrüsten würden. Einige Bauherren würden zu diesem Zweck schon während des Hausbaus Leerrohre verbauen lassen, in die sie später die Netzwerkkabel legen.

„Die Nachfrage wird mit dem Angebot an intelligenten und sicheren Komponenten steigen“, ist sich Rättich sicher. Interesse sei schon jetzt vorhanden. „Bei den Befragten, die einen Neubau planen, legen zwar vier von zehn Bauherren weniger großen Wert auf eine intelligente Haustechnik, wirklich abgeneigt sind aber nur sieben Prozent“, so der Bauexperte abschließend. (bk)

Foto: Shutterstock

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